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Auch 2026 werde ich wieder mit meiner Kamera unterwegs sein...


In diesem Jahr werde ich meine
"Reisesaison" am Ostermontag mit einer Fahrt ins "BLAUE" beginnen.

Eine „Fahrt ins Blaue“ ist ein Überraschungsausflug mit unbekanntem oder ungenanntem Ziel, der seit den 1930er Jahren oft von Reisebüros als Erlebnisreise vermarktet wird. Teilnehmer wissen vorab nicht, wohin die Reise geht. Diese Ausflüge beinhalten meist Busfahrt, Verpflegung, Hotelübernachtungen und Ausflugsziele.


Rechtlicher Rahmen:
Bei Buchung einer „Fahrt ins Blaue“ müssen Reisende Überraschungen akzeptieren, da das Ziel unbekannt ist. Sobald jedoch ein konkretes Programm ausgehändigt wurde, ist dieses für den Reiseveranstalter verbindlich.

Charakter:
Diese Reisen bieten oft ein festes Rahmenprogramm mit Themenabenden, Rundfahrten und Verpflegung.

Kulturelle Bedeutung:
Der Begriff bezeichnet auch das spontane, ziellose Hinausfahren aufs Land. Zudem ist es ein klassischer Filmtitel (u.a. 1919, 1947).

Angebote:
Typische Angebote umfassen Tagesausflüge (z.B. Busunternehmen) oder mehrtägige Reisen.

Die "Fahrt ins Blaue" ist somit ein Überraschungs-Angebot für Urlauber, die Flexibilität und das Unbekannte suchen, wobei rechtlich nach Übergabe des Reiseplans verbindliche Leistungen gelten.






Ich war sehr gespannt wo es diesmal hingehen sollte.Und sicher nicht nur ich, auch die anderen Teilnehmer fragten sich das auch.....

Ivo blieb eisern und verriet uns mit keiner Silbe, wo es hingehen sollte.Nach ca. einer Stunde gab er uns das erste Rätsel auf..."Die Stadt liegt noch in MV , sie wurde in der Mitte des 12. Jahrhunderts gegründet..."

Nach einer Weile Fahrzeit gab uns Ivo den zweiten Hinweis :Es würde etwas historisches zu sehen sein, welches 1237 erbaut wurde ...Also, ich bin drauf gekommen, worum es sich handelt.



1. Ziel, die Klosterstadt Rehna

Erst kurz vor dem Ziel wurde das Rätsel gelöst.Wir werden das Kloster Rehna besuchen. Dort wird es eine Führung durch die Klosteranlage geben.Im Anschluss an diesen Besuch werden wir auch in Rehna zu Mittag essen.

In Rehna befindet sich eine der schönsten und größten erhaltenen Klosteranlagen in Mecklenburg-Vorpommern. Das Kloster bietet Raum für Kunst, Theater und Musik und ist Anlaufpunkt zum Pilgern und Fernwandern.Die Klosteranlage Rehna gehört zur Straße der Backsteingotik. Vom 13. bis 16. Jahrhundert existierte ein Frauenkloster in Rehna. Heute befindet sich im Kreuzgang ein Klostermuseum mit der multimedialen Dauerausstellung "Prämonstratenserinnen in Rehna - ein mittelalterliches Kloster in Mecklenburg". Zudem finden von April bis Oktober Kunstausstellungen und Konzerte im Nonnengarten statt. Zur Klosteranlage gehören der große Klostergarten mit Kneippbecken, die einstige Klosterkirche und das Klostercafé. Sehenswert ist auch die Stadt Rehna mit ihren Fachwerkhäusern.

Innenansichten :

Die Führung war sehr interessant und aufschlussreich, soviel über die Geschichte zu erfahren.Ich kann hier also nur einen ganz kleinen Teil der Eindrücke wiedergeben.


Inzwischen war die Mittagszeit angebrochen und wir spazierten zum Hotel "Stadt Hamburg", wo für unsere große Gruppe bereits eingedeckt war.

Der Mittagstisch war reichlich und gut.Es gab "Mecklenburger Rippenbraten" mit Salzkartoffeln und Rotkraut und davon reichlich.
Da wäre ein anschließender Spaziergang gut...Kaum gedacht, fuhren wir zum Bummeln nach Boergerende




2. "Etappe" -
Boergerende und Kluetzer Winkel

Bei schönem Wetter konnten wir gemütlich über den gerade stattfindenden "Töpfermarkt" schlendern. Wer Lust hatte konnte auch das eine andere Stück erwerben.
Ich nutzte die Zeit für ein leckeres Eis und einen Spaziergang zur Seebrücke und in den Kurpark.

Zum Kaffeetrinken und Abschluss unserer Tagesfahrt fuhren wir zum Schloss Bothmer im Kluetzer Winkel.

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