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Tagesausflug zur Festung Dömitz
( mit anschließendem Besuch des Bio-Hof in Picher )

Wehrhaft mit hohen Mauern aus Backsteinen, mit Bastionen, Kasematten und einer Zugbrücke versehen, beeindruckt die Festungsanlage jeden Besucher. In Form eines Fünfecks erstreckt sich das imposante Bollwerk der Renaissance am mecklenburgischen Elbeufer. Das bedeutende Kulturdenkmal gewährt Einblicke in seine bewegte Vergangenheit und nimmt Gäste mit auf eine spannende Reise.



1. Tagesziel - Festung Dömitz

Weniger Meter unterhalb der Festungsanlage fand David einen günstigen Stellplatz.So hatten auch die etwas gehbehinderten Mitreisenden es nicht weit zu laufen.

Auf der Zugbrücke vor dem Eingangstor empfing uns der Reiseführer Herr Brun.Er erzählte uns sehr fachkundig etwas zur Geschichte der Anlage, bevor die eigentliche Führung begann.

Die seit 1975 denkmalgeschützte Festungsanlage Dömitz ist eine der wenigen sehr gut erhaltenen Flachlandfestungen des 16. Jahrhunderts in Nordeuropa.
Die Festung ist der frühere Garnisonstandort im Herzogtum Mecklenburg. Die komplexe Aufgabe der Festung als Wehranlage zum Schutz der mecklenburgischen Landesgrenze, als Zollhebestelle und als permanenter Standort für das sich entwickelnde Militär des Herzogtums Mecklenburg, verlangte von dem Baukörper eine sehr umfangreiche und spezialisierte Gebäude- und Befestigungsstruktur. Je weiter die Entwicklung der Feuerwaffen fortschritt, musste auch die Wehrfähigkeit der Verteidigungsanlage angepasst werden.
Die Gebäudebezeichnungen der vergangenen Jahrhunderte – überliefert im Kartenbestand des Museums – lassen die Gebäudefunktionen gut erkennen.
Das Hauptgebäude trägt den Namen Kommandantenhaus und zeigt viele bautechnische Details. Darüber hinaus verfügte die Festung über ein Zeughaus, eine Hauptwache, eine Wagenremise, ein Stock- und Tollhaus, später Zuchthaus und Landesstrafanstalt bzw. Gefängnis für Militärangehörige sowie das Arrestantenhaus. Die Gebäude wurden im Laufe der Zeit durch andere ersetzt. So, wie sie heute zu sehen sind, wurden sie von 1851 bis 1865 errichtet.
Die Veränderungen in der Stärke und Struktur der Festungsbesatzung sowie Kriegsschäden oder Rekonstruktionsarbeiten führten zeitweilig zu Verschiebungen der Nutzungen und zu Änderungen der Gebäudebezeichnungen. Die wesentliche Gliederung des Ensembles ist jedoch erhalten geblieben.
In den repräsentativen Gebäuden finden Sie heute verschiedene Ausstellungen. Seit 1953 befindet sich auf der Festung ein Museum zur Region und Stadt Dömitz mit Ausstellungsbereichen zur Festungs- und Stadtgeschichte, Elbe, Hafen- und Brückengeschichte, zu Fritz Reuter sowie Sonder- und Kunstausstellungen.

Bevor es zu einer Mittagspause weiter zum Dömitzer Hafen gehen sollte, machte ich noch ein paar Aufnahmen außerhalb der Festungsanlage...





2. Tagespunkt, Dömitzer Hafen
( Mittagspause, Freizeit )

Ein Teil der Gruppe nutzte die Zeit für eine Bockwurst und Kaffee am Bus.Der andere Teil suchte das "Elbe" -Restaurant auf.
Ich machte nach meinem Mittag noch ein paar Außenaufnahmen ...




3. Tagespunkt : Bio-Hof Picher

Für unsere Gruppe war bereits bei der Ankunft unterm Zelt eine Kaffeetafel eingedeckt.
Es gab leckeren Heidelbeerkuchen....

Der Betreiber des Hofes bedankte sich für unseren Besuch und wies darauf hin, das man für den Eigenbedarf sich Heidelbeeren pflücken könnte bzw. den Hofladen für einen Einkauf nutzen kann.
Ein Großteil von uns machte davon Gebrauch.

Um 16:00 Uhr traten wir gut erholt, ( den ganzen Tag bei schönem Wetter, an frischer Luft ) nun wieder die Heimfahrt an.

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