Neu hier? Lies hier über unser Motto gemeinsam statt einsam.
Mitglied werden einloggen




Passwort vergessen?

HiTagesfahrt am 23.09.2026
nach Ludwigslust

Ludwigslust ist eine Kleinstadt im Landkreis Ludwigslust-Parchim in Mecklenburg-Vorpommern. Sie ist Verwaltungssitz des Amtes Ludwigslust-Land, selbst aber amtsfrei. Die Stadt ist eines der 18 Mittelzentren des Landes und liegt in der Metropolregion Hamburg.Einzigartig in Norddeutschland ist das Ensemble rund um das klassizistische Schloss Ludwigslust der Herzöge Mecklenburg-Schwerins, das auch als „Versailles des Nordens“ bezeichnet wird, sowie die darum angelegte Residenzstadt mit vielen Baudenkmälern.


Quelle : Wikipedia

Vor ein paar Jahren besuchte ich schon einmal das Schloss in Ludwigslust.
Allerdings beschränkte sich die Führung nur auf den Ostflügel, da der Westflügel noch restauriert werden sollte.
Nun nach 4 Jahren der Restauration, konnte die heutige Führung durch den Westflügel gehen.

Die Schlossführung begann im Prunksaal, begleitet im ausführenden Worten des Reiseführers....


Das Schloss war von 1763 bis 1837 Hauptresidenz der Herzöge und Großherzöge von Mecklenburg-Schwerin. Nach dem Tode Christian Ludwigs im Jahr 1756 verhinderte der ausbrechende Siebenjährige Krieg vorerst weitere Baumaßnahmen in Ludwigslust. Der nachfolgende Herzog Friedrich (der Fromme) verbrachte die Kriegsjahre weitgehend in Lübeck. Zwar ließ er sich bereits 1756 durch den Hofbaumeister Jean Laurent Legeay Entwürfe für eine erste Vergrößerung des Schlosses vorlegen, zur Ausführung kamen die Pläne jedoch nicht und Ludwigslust diente in dieser Zeit vor allem als Nebenresidenz seiner jüngeren Schwester Ulrike Sophie.Die einzige größere Baumaßnahme war der Große Kanal, der später eine der Hauptachsen des neuen Gartens bilden sollte.


Quelle: Wikipedia

Mit dem Ende des Siebenjährigen Krieges 1763 griff Herzog Friedrich den Gedanken einer Erweiterung des Schlossbezirks wieder auf. Die ursprüngliche Idee, die bescheidene Umbauten vorsah, genügte seinen Ansprüchen zwischenzeitlich nicht mehr. Er hatte als junger Mann eine Grand Tour durch Europa gemacht und dabei auch den Hof von Versailles in Frankreich kennengelernt, der in jener Epoche für die meisten europäischen Fürstenhöfe als Vorbild diente. Für den Jagdsitz im einstigen Klenow, das ebenso wie Versailles außerhalb der eigentlichen Hauptstadt lag, wünschte der Herzog nun eine Schlossanlage nach französischem Ideal.[12] Dort wollte er einerseits den Regierungsgeschäften nachgehen und sich andererseits seinen naturwissenschaftlichen und musischen Neigungen hingeben. Das Schloss sollte zudem den passenden Rahmen für die bereits unter seinem Vater gegründete Kunstsammlung bieten. Das Vorhaben einer zeitgemäßen Residenz wurde von seiner Ehefrau, Herzogin Louise Friderike von Württemberg, unterstützt, die als Enkelin des Württemberger Herzogs Eberhard Ludwig eine aufwendige Hofhaltung gewöhnt war, die sie am pietistisch-nüchternen Hof ihres frommen Gatten vermisste.


Quelle : Wikipedia

Herzog Friedrich bat Baumeister Legeay um neue Entwürfe, zeitgleich begann der Schweriner Hofbaumeister Johann Joachim Busch mit dem Bau einer Stadtanlage nach barockem Grundriss und einer großen Hofkirche als Gegengewicht zum Schloss. Erste Bauarbeiten begannen 1763 mit den Häusern am Bassinplatz und um den späteren Kirchhof; bereits ab 1764 verlegte Herzog Friedrich den Hof von Schwerin nach Ludwigslust. 1765 wurde unter Buschs Leitung der Grundstein der Hofkirche gelegt und nach deren Vollendung 1772 der Bau des neuen Residenzschlosses begonnen, das 1777 bezogen werden konnte. Die zahlreichen gleichzeitigen Baustellen beschäftigten mehrere hundert Maurer, Zimmerleute und andere Handwerker, die Bauern der Umgebung mussten Hand- und Spanndienste leisten und Herzog Friedrich beaufsichtigte die Arbeiten regelmäßig. Die Ausgaben für das Bauprojekt konnten dadurch begrenzt werden, dass auf teure Materialien wie Marmor und edle Hölzer weitgehend verzichtet und stattdessen Pappmaché, der sogenannte Ludwigsluster Carton, eingesetzt wurde. Die Kosten trug die herzogliche Rentkammer, deren Einnahmen Erlöse aus der Forstkasse des waldreichen Gebiets aufbesserten. Als Herzog Friedrich 1785 starb, war der Schlossbezirk weitgehend vollendet. Ludwigslust hatte sich von einem Gutsdorf zu einem kleinen Fürstenhof entwickelt, der über einen Zeitraum von rund 80 Jahren das kulturelle und politische Zentrum des Landesteils Mecklenburg-Schwerin bildete.Mit Friedrichs Tod ging die neue Residenz des kinderlosen Herzogs an seinen Neffen und Nachfolger Friedrich Franz I. über. Dieser ließ den kaum vollendeten Barockgarten im nunmehr zeitgemäßen Stil als Englischen Landschaftsgarten erweitern und ab 1809 die Stadtanlage durch Johann Georg Barca ausbauen. Nach Friedrich Franz’ Tod verlegte sein ihm folgender Enkel Paul Friedrich den Hof 1837 zurück nach Schwerin, womit Ludwigslust auf den Status einer Sommerresidenz sank.[17] Friedrich Franz II. ließ die Gartenanlage von 1852 bis 1860 durch Peter Joseph Lenné gestalterisch überarbeiten, dennoch wurde das Schloss in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts nur noch selten bewohnt. Große Teile der Ludwigsluster Kunstsammlung kamen ab 1879 nach Schwerin.


Nach der Abdankung von Friedrich Franz IV. im Zuge der Novemberrevolution 1918 bezog der vormalige Großherzog das Schloss. Einige der Innenräume konnten ab 1922 in Form eines Schlossmuseums erstmals von der Öffentlichkeit besichtigt werden. Die ehemals regierende Fürstenfamilie bewohnte Ludwigslust bis zum Ende des Zweiten Weltkriegs, das Schlossgebäude überstand die Kriegszeit ohne bauliche Schäden. Das bei Kriegsende zunächst von westalliierten Truppen besetzte Ludwigslust entging zudem den Verwüstungen, die zahlreiche Schloss- und Herrenhausanlagen im Osten Deutschlands durch die Rote Armee widerfuhren. Dennoch gingen Teile der beweglichen Ausstattung in der Folgezeit durch Plünderung und Vernachlässigung verloren.In den Jahren nach dem Zweiten Weltkrieg beherbergte das Schloss die örtliche Kommandantur der Roten Armee. Die herzogliche Familie wurde bei der Bodenreform 1947 enteignet und das Schloss schließlich vom Kreis Ludwigslust übernommen.[18] Anfängliche Pläne, in dem Bauwerk ein Museum einzurichten, wurden nicht weiter verfolgt; die bis dahin im Schloss verbliebenen Kunstschätze gelangten teilweise nach Schwerin oder wurden im Schloss eingelagert. Die einstige herzogliche Residenz diente in der DDR-Zeit als Sitz der Kreisbehörden; in die historischen Innenräume zogen für mehrere Jahrzehnte Staatsorgane der DDR ein.Im Jahr 1986 wurden das Schloss und die Gartenanlagen unter die Verwaltung des Staatlichen Museums Schwerin gestellt und größere Maßnahmen zur Bausicherung vorgenommen sowie erstmals wieder Räume für die Öffentlichkeit zur Besichtigung freigegeben. Das Schloss wurde zum Museum für höfische Kunst und Wohnkultur. Die Kreisverwaltung blieb bis 1991 im Schloss, seitdem wurde es schrittweise einer musealen Nutzung zugeführt und in Abschnitten bis Ende 2015 saniert. Die Finanzierung der Restaurierung erfolgte zum Teil mit EU-Mitteln. Die Sanierung der Fassade kostete 4,8 Millionen Euro, die Restaurierung der Innenräume weitere 12 Millionen Euro.[20] Die Arbeiten an der Großen Kaskade wurden 2007 begonnen und 2010 abgeschlossen; sie kosteten rund 450.000 Euro. Schloss und Park sind zu besichtigen; bis 2005 wurden im Schlossmuseum jährlich zwischen 50.000 und 60.000 Besucher gezählt.[22] Neben vereinzelten Sonderausstellungen organisiert ein Förderverein Schlosskonzerte und ein regelmäßiges Barockfest, weiter findet alljährlich das Kleine Fest im Großen Park statt. Im Herbst 2017 wurden allerdings große Teile des alten Baumbestands der Gartenanlagen durch die Stürme Xavier und Herwart verwüstet; die Schließung der Lücken wird Jahrzehnte beanspruchen.Das im Schloss untergebrachte Museum ist eine Außenstelle des Staatlichen Museums Schwerin und dient seit dem Abschluss der Sanierungsarbeiten als Barockmuseum des Landes Mecklenburg-Vorpommern. Zu den Exponaten des Schlosses zählen beispielsweise die Architekturmodelle aus Kork des Phelloplastikers Carl May, Büsten von Jean-Antoine Houdon sowie Bilder der Maler Jean-Baptiste Oudry und Georg David Matthieu. Zu den ungewöhnlichsten Teilen der Ausstellung gehören lebensgroße, von Matthieu auf hölzernen Figurentafeln gemalte Porträts herzoglicher Familienmitglieder. Ein großer Teil der Ausstattung des Schlosses stammt aus der Sammlung Christian Ludwig Herzog zu Mecklenburg. Damit wurden nach 1990 die erhaltenen Teile des 1945 enteigneten privaten Kunst- und Mobilienbesitzes des ehemaligen mecklenburgischen Fürstenhauses bezeichnet. Heute befindet sich das Schloss im Eigentum des Landes Mecklenburg-Vorpommern und wird durch die Staatlichen Schlösser, Gärten und Kunstsammlungen verwaltet.

Ich habe noch hunderte Fotos von dieser sehr interessanten Schlossführung gemacht, aber alle hier reinzustellen, würde den "Rahmen" sprengen" ...



Wer noch mehr sehen möchte, kann ja mal
>Schloss Ludwigslust<.
googeln, oder noch besser, selbst besuchen.

Nun war es ander Zeit zum Mittagessen.Gerd fuhr uns bis vor das Restaurant "Alter Dragoner" . Dort waren für uns im rustikalen Raum die Plätze reserviert.

Nach ca. 1,5 Std. Freizeit in der Stadt, trafen wir uns um 14:30 Uhr zur Weiterfahrt zum Hof "Denissen".
Wir wollten eigentlich dort zum Kaffeetrinken, Kuchen oder Eis essen im Restaurant einkehren, aber das war geschlossen und sollte erst, für uns zu spät, um 17:00 Uhr öffnen.
Da wurde wohl unser Reisedienst und auch Kraftfahrer schlecht informiert !!!
Auch waren zum Unmut aller, die Toilette innerhalb des Restaurants auch geschlossen.Also, das war wohl nix !!!!

Einige Gäste nutzten dann aber noch zum Einkauf im völlig überteuerten Hofladen zum Einkauf.Die Verkäuferinnen waren allerdings auf so eine große Gruppe nicht vorbereitet und reagierten völlig gestresst.Es bildete sich eine große Warteschlange.

Schließlich fuhren wir von dort, eher als geplant, wieder in Richtung Rostock.

Trotz des letzten Haltepunktes war es ein schöner Tag bei herrlichsten Ausflugswetter...


"Einmal Schröder, immer Schröder". !

Artikel Teilen

 


1 1 Kommentieren
Mitglieder > Mitgliedergruppen > Ostsee