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Wer kommt am Freitag 06-08-2010 mit:Vor 40 Jahren endete die Bergbautradition in der Region. Mit der Grube Lindenberg in Münster stellte die letzte Grube am 30. Juni 1970 ihren Betrieb ein.Limburg-Weilburg. Die NNP-Sommertour am Freitag, 6. August, führt zu den ehemaligen Tagesanlagen zwischen Aumenau und Langhecke. Dort beginnt der sogenannte «Münster-Stollen», über den gleich zwei Gruben ihr Erz transportierten. Neben dem «Lindenberg» auch die «Grube Strichen», die deutlich früher erschlossen wurde und deren ehemaligen Außenanlagen ein Stück unterhalb des Treffpunkts immer noch die Bezeichnung «Schmelz» führt. Am Freitag fahren die Sommertour-Gäste ein. Richtig mit einer Grubenlok. Dabei wird allerdings nur ein Teil der kompletten Strecke zurückgelegt, die sich auf fast 2300 Meter quer durch den Fels erstreckt und am Schacht des «Lindenbergs» endet. Auf der Lok sitzt ein erfahrener Mann: Bergoberrat Harald Franz vom Regierungspräsidium in Gießen. Er kennt den Bergbau nicht nur aus Sicht der Aufsicht, er hat selbst noch Untertage gearbeitet. Damit es für die außen Stehenden nicht langweilig wird, steht mit Klaus Heiland ein alter Bergmann zur Verfügung, der noch in die Grube Strichen eingefahren ist. Heiland wird mit den Besuchern eine kleine Strecke abgehen, die die Loren mit Erz über Tage zurückgelegt haben, um zur Verladestation nach Aumenau zu gelangen. Dort wurde das Erz in Waggons der Lahntalbahn geladen und anschließend weiter transportiert. Die 40 Teilnehmer losen wir unter allen Interessenten aus. Wer mit auf Tour gehen will, kann sich bis Donnerstag, 12 Uhr, anmelden. Per Postkarte an NNP, Bahnhofstraße 9, 65549 Limburg (bitte unbedingt Telefonnummer angeben an) oder per E-Mail an nnp@fsd.de. Das Stichwort lautet: «Strichen». Alle Teilnehmer erhalten noch genauere Angaben über Treffpunkt, Zeit und Kleidung.