Violinkonzert Nr. 1 Max Bruch
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Mittwoch 19.01.2022, 09:45 – geändert Mittwoch 19.01.2022, 09:47
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Obwohl Bruch verschiedene andere hörenswerte Werke komponiert hat, ist sein 1. Violinkonzert, und hier insbesondere das Adagio, eines der bekanntesten und beliebtesten Werke der Klassik.
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Hier ein kurzer Überblick aus seinem Leben:
Zwischen seinem 7. und 10. Lebensjahr entwickelte Bruch ein Talent zum Malen, weshalb ihn seine Verwandten auch den zweiten Raffael nannten. Zur Übung kopierte er von ihm verehrte Werke.
Im Alter von 9 Jahren schrieb er seine erste Komposition, ein Lied zum Geburtstag der Mutter. Von da an war die Musik seine Passion, was von seinen Eltern nach Kräften gefördert wurde.
Bereits am 12. März 1852 erschien in der Rheinischen Musikzeitung ein Artikel über Max (14-jährig), in dem man ihn mit Mozart und Mendelssohn verglich. Beschrieben wird er als „ein lieber, offener, munterer, kindlich unbefangener Knabe, der, obwohl er nur in Tönen lebt und webt, nichtsdestoweniger auch für andere Gegenstände Geschick und Befähigung zeigt“.
1865 erhielt er den Posten des Musikdirektors in Koblenz, wo er sein wohl bekanntestes Werk schrieb, das Erste Violinkonzert.
In seinen letzten Lebensjahren geriet Bruch durch seine Ansichten in vielen Lebensbereichen immer mehr ins Abseits und starb 1920 in Berlin.