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Vincent - van Gogh

Von KrisNorden Mittwoch 01.02.2023, 18:48 – geändert Mittwoch 01.02.2023, 18:51


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Sternenklare Nacht.
Farben zwischen Blau und Grau.
Du sahst den Sommertag mit deinen Augen,
Die die Dunkelheit in meiner Seele kannten,

Schatten auf den Hügeln,
Skizzen von Bäumen und Narzissen.
Fang' die Brise und die Kühle des Winters ein,
Mit Farben auf dem schneeweißen Leinenland

Nun verstehe ich was du mir sagen wolltest,
Wie du gelitten hast, in Angst um den Verstand.
Wie sehr du versucht hast, sie alle zu befreien.
Sie haben dir nicht zugehört, weil sie nicht wussten wie.
Vielleicht hören sie jetzt.

Sternenklare Nacht.
Hell leuchtend flammend rote Blumen,
Wirbelnde Wolken in violettem Dunst,
Spiegeln sich in Vincents kobaltblauen Augen.

Farben wechseln ihren Ton,
Felder am Morgen mit Bernsteinkorn,
Verwitterte Gesichter vom Schmerz gezeichnet,
Werden von liebevoller Künslerhand verschönert.

Nun verstehe ich was du mir sagen wolltest,
Wie du gelitten hast, in Angst um den Verstand.
Wie sehr du versucht hast, sie alle zu befreien.
Sie haben dir nicht zugehört, weil sie nicht wussten wie.
Vielleicht hören sie jetzt.

Denn sie konnten dich nicht lieben,
Aber dennoch war deine Liebe immer ehrlich,
Und dann als es keine Hoffnung mehr gab,
In dieser sternklaren Nacht,

Nahmst du dir das Leben wie Verliebte es oft tun.
Aber ich hätte dir sagen können Vincent -
Dass diese Welt nie für jemanden gedacht ist,
Der so wunderbar war wie du.

Sternklare Nacht,
In leeren Sälen hingen Portraits,
Von Köpfen ohne Rahmen an kahlen Wänden,
Mit Augen die die Welt beobachten und nicht vergessen können.

Wie die Fremden die du kennengelernt hast,
Die armseligen Menschen in zerlumpter Kleidung.
Der silberne Dorn der blutroten Rose,
Die zerquetscht und zerbrochen
Auf dem unberührten Schnee liegt.

Nun verstehe ich was du mir sagen wolltest,
Wie du gelitten hast, in Angst um den Verstand.
Wie sehr du versucht hast, sie alle zu befreien.
Sie haben dir nicht zugehört, weil sie nicht wussten wie.
Vielleicht hören sie jetzt.


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