'S ist Feierabend, 's ist Feierabend
Von
Erilein
Samstag 16.09.2023, 22:06 – geändert Samstag 16.09.2023, 22:09
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Die Sonn‘ steigt hinterm Wald dort ein
Umsäumt die Wolken rot (oder: Umkränzt der Wolken…)
Ein jeder legt sein Werkzeug hin
Und schwenkt zum Gruß den Hut
Ref.: 'S ist Feierabend, 's ist Feierabend
Das Tagwerk ist vollbracht
'S geht alles seiner Heimat zu
Ganz sachte schleicht die Nacht
Und über‘m Wald ein Vögelein
Fliegt seinem Neste zu
Vom Dorfe drüb’n ein Glöcklein klingt
Das mahnt: Legt euch zur Ruh!
Ref.: 'S ist Feierabend, 's ist Feierabend…
Da ziehts wie Frieden (oder: es zieht der Frieden) durch die Brust
Es klingt als wie ein Lied.
Aus längst vergangnen Zeiten rauschts,
Gar heimlich durchs Gemüt:
Ref.: 'S ist Feierabend, 's ist Feierabend…
Gar manches Herz hat ausgeschlagen
Vorbei die (oder: vobei sind) Sorg und Müh‘
Und übern Wald (oder: übern Grab) ganz leise zieht
Ein Rauschen drüber hin
Ref.: 'S ist Feierabend, 's ist Feierabend…
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Es stammt aus der Feder des Volksdichters Anton Günther und entstand im Jahr 1903.