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Beschwerde an ein Berliner Theater 2017 im März

Von Feierabend-Mitglied 16.09.2018, 16:35 – geändert 16.09.2018, 16:40

Zwei Wochen nach dem Gedicht bekam ich 80.-€ pro Person zurückerstattet und eine Entschuldigung

Sehr geehrte Herren und Damen
ich möchte Sie auf diesem Wege ermahnen
Beschwerden nicht einfach zu ignorieren
sondern mindestens schriftlich zu reagieren.
Ich nehme Bezug auf mein erstes Schreiben
auf das Sie für mich verständnislos schweigen
muss ich erst dichten damit Sie es lesen
das Ereignis ist schon Silvester gewesen.

Wir besuchten zu zweit die "Fledermaus"
erwarteten Hör-und Augenschmaus
für 120.-€ die Karte.
wohl klar, dass ich dafür etwas erwarte,
das Bühnenbild war von Armut geprägt
es hat weder Herz noch Sinne bewegt
für Ballszenen ließ man den Kronleuchter runter
das machte die Szene nicht festlicher, bunter.

Das kalte Buffet, so hat man's genannt
es wurde höchstens als Imbiss erkannt
für diesen Preis Kräcker und Minibrotscheiben
es ist zu peinlich, um's zu beschreiben
es war eine Blamage für Ihr Haus
wir gingen mit Ärger und Hunger hinaus
Haben Sie sich dabei was gedacht?
oder hat das der Rotstift alleine vollbracht?

Das Publikum so abzuzocken
das haut mich ehrlich von den Socken.
Wenn die finanziellen Mittel nicht reichen
darf man es nicht auf diese Weise erschleichen.
Anteilige Erstattung zeigt guten Willen
und würde den Ärger ein wenig stillen.
ich hab 240,-€ gelöhnt
und fühl' mich von Ihnen bis heute verhöhnt.

Kommt keine Reaktion bleibt mir nur ein Wort:
NIE WIEDER BETRETE ICH DIESEN ORT

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