Übereinkunft
Von ehemaliges Mitglied Mittwoch 11.03.2020, 18:45
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Zu tiefer Nacht schlich Lupus der Werwolf auf grauen Tatzen gen Schäßburg um sich des Priesters Tochter anzunehmen. Noch grübelte er, ob er sie zerfleischen, fressen oder durch einen Biß verwandeln solle. Da vernahm er Geflatter hinter sich. Es war Dracula, der herbei schwebte. Was ihn herführe, frug Lupus. Dracula gab zu, daß er des Priesters Tochter begehrte, worauf Lupus entgegnete, er sei heute an der Reihe, dem Dracula widersprach, weil er neues Blut brauchte, was dem Werwolf nicht gefiel, da er nach einer Werwölfin trachtete. Also berieten sie und kamen, um nichts bringenden Streit zu verhindern, zu einer Übereinkunft, „Ihr, Dracula saugt sie aus, und ich führe ihre Verwandlung herbei.“ Und so gingen sie ihr Bacchanal schmatzend und schlürfend an. Als sie nun gesättigt waren, kam die Frage auf, wie es denn der beiden innewohnenden Verwandlungskraft gehorchend nun weiter gehen sollte. Vielleicht ein Werwolf mit Flügeln, oder eine Fledermaus mit Wolfskopf? Indem sie grübelten pochte es an der Tür. „Wer dort!“, riefen beide.
„So laßt mich ein
ich bin es Doktor Frankenstein!“
Werwolf und Dracula begrüßten ihn, wenn jemand der zu erwartenden Verwandlung der Priestertochter wie auch immer auf die Beine helfen konnte, dann er.