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Paul auf der Jagd nach Nr. 4 (Teil 8 )

Von billyblue Dienstag 25.06.2024, 23:11

Neuer Pfiff im Liebesleben

Paul und Monique waren mittlerweile schon 2 Jahre zusammen, eigentlich schon ein altes Ehepaar. Monique war die Erste, die gewissen Ermüdungserscheinungen zur Sprache brachte.
„Paul, wie sieht es aus, meinst du nicht, dass wir etwas mehr Leben in unser Sexleben bringen könnten? Etwas mehr Pepp, irgendwie etwas aufregenderes.“
„Was meinst du? Stellst du dir etwas besonderes vor. Das kann auch nach hinten losgehen. In meiner weiteren Umgebung ist mal was besonderes geschehen. Sie drängte auch auf Veränderung und ihr Freund ließ sich darauf ein. Sie wickelte ihn vollkommen in Cellophan ein, ließ aber an den entscheidenden Stellen Löcher zum Luftholen und weiter unten auch. Während sie sich mit ihm beschäftigte, machte er dabei seinen letzten Mucks. Panik, was sollte sie mit der Leiche machen? Einerseits schämte sie sich, zugeben zu müssen, dass es sich bei dem Tod um einen Sexunfall handelte, andererseits, würde ihr das die Polizei abnehmen. Sie erinnerte sich an den Radlader ihres Nachbarn, übrigens meinem Cousin, und borgte ihn sich aus. Tja, dann war guter Rat teuer, wohin sollte sie ihren ehemaligen Sexpartner verschwinden lassen? Sie fuhr los mit der eingepackten Leiche in der Schaufel. Aus dem Dorf raus, die Landstraße entlang, aber nirgendwo war ein einsamer Platz. 30 Km quer durch die nächste Stadt, bis sie außerhalb an einem Gnadenhof für alte Haustiere vorbeikam. Dort im Gebüsch lud sie ihn ab und fuhr schnellstens wieder zurück um den Lader rechtzeitig wieder an seinen Platz zu stellen. Am nächsten Morgen entdeckte mein Cousin den leeren Tank, den er doch am Vortag noch gefüllt hatte. Er machte eine Anzeige, der Tote war auch schon gefunden worden und schnell kamen die Ermittler auf seine Nachbarin.
Möchtest du so was erleben? Ich nicht!“
„Naja, es muss doch nicht gleich so drastisch ausfallen, es gibt bestimmt ungefährlichere Spiele“
„Ok, wie sieht es mit Bondage aus? Einer fesselt den anderen mit Handschellen am Bett, eine Maske auf, so dass es nur auf das Gefühl ankommt und grenzenloses Vertrauen haben wir ja, oder nicht?
„Das hört sich schon besser an“
„Stimmt, aber was machen wir, wenn etwas passiert?“
„Was soll da schon schieflaufen?“
„Man weiß nie. Stell dir vor, ich fessle dich ans Bett, fang an dich streicheln und zu küssen. Du liegst ausgestreckt erregt, aber bewegungsunfähig da. Du bist mir vollkommen ausgeliefert. Wenn ich will, kannst du ewig so liegen bleiben, verhungerst oder verdurstest. Das würde ich natürlich nie machen, aber….
Was würde geschehen, wenn ich plötzlich einen Herzinfarkt bekommen würde. Ein letzter Schnaufer, dann plötzliche Stille. „“Paul, Paul, was ist los. Sag doch was““, es käme aber keine Antwort. Langsam wirst du unruhig, du zerrst an deinen Fesseln, wäre doch wenigstens die Maske weg, dann könntest du sehen, was eigentlich geschehen ist. So vergehen Stunden, Dunkelheit um dich herum. Du fängst an um Hilfe zu rufen, niemand hört dich. Das Haus ist stark gedämpft. Du verlierst das Zeitgefühl. Sind Stunden oder schon ein Tag vergangen? Du frierst, die Nachtabsenkung zeigt ihre Wirkung. Der Hunger rührt sich, der Mund ist ganz trocken, du bist verzweifelt. Ist schon ein Tag vergangen? Du dämmerst vor dich hin. Das ist doch kein Leben, sondern nur ein vegetieren. Irgendwann hörst du Schritte. Du willst anfangen zu schreien ,aber nur ein krächzen entwindet sich deinen Lippen. Dann hörst du, dass die Tür aufgeht. Zum Glück ist heute Montag, der Tag an dem die Putzfrau kommt, du bist gerettet. Willst du dieses Risiko eingehen?“
„Also gut, Bondage ist abgehakt aber ich wüsste etwas Ungefährlicheres, aber doch prickelndes. Kannst du dich noch an den Sex im Auto in unserer Jugend erinnern? Damals war es ja eigentlich aus der Not geboren. Welche Eltern hätten schon erlaubt, im Jugendzimmer Sex zu haben, zumal man nicht abschließen konnte und jederzeit die Mutter mit einem faden Vorwand die Türe aufgemacht hätte. Ist alles in Ordnung? Kann ich euch noch irgendwas bringen? Usw. Da blieb ja nur das Auto übrig.“
Ok, damit war Paul einverstanden. Es wurde langsam dämmrig, die Konturen der Welt verschwanden in der Dunkelheit. Also nichts wie ins Auto und ab in die Einsamkeit. Sie blieben in einem Feldweg mit freier Sicht nach allen stehen. Früher war das alles einfacher, es gab einen Hebel und plumps war das Bett bereitet. Jetzt gab es zwar auch Hebel aber die Neigung des Sitzes änderte sich nur ganz langsam. Paul lag auf dem Rücken und Monique saß auf ihm. Sie bewegten sich ganz langsam. Er massierte ihre vollen Brüste und langsam stieg ein intensives Gefühl in ihnen auf. Sie bewegten sich langsam auf den Höhepunkt zu, gleich würden sie einen tollen Orgasmus haben. Paul gab sich einfach nur dem Gefühl hin, warum hatten sie das nicht schon früher gemacht? Er fühlte sich plötzlich wieder jung und dann, dann sah er ein Gesicht am Seitenfenster hochkommen. Mit einem Schlag war der Orgasmus in weite Ferne gerückt zumal er vergessen hatte die Zentralverriegelung zu aktivieren. Monique fiel von ihm runter und er drehte sich zum Fahrersitz. Verriegelung an und den Pkw starten war eins. Problematisch war nur, wie fährt man ein Auto mit herabgelassener Hose? Sie fuhren weiter bis zur nächsten Kreuzung, dort begann das allgemeine Kleiderrichten. Dann nichts wie nachhause. Hoffentlich war es niemand Bekanntes, nicht schon wieder ein Skandal wie am See. Die Lust auf Sex war beiden voll vergangen.



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