Paul auf der Jagd nach Nr. 4 (Teil 5b) Der Kuss
Von
billyblue
Samstag 15.06.2024, 20:17
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billyblue
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Beide nahmen den Anderen in WhatsApp auf und eigentlich dürfte nichts mehr passieren. Paul war wie versteinert. Sollte das so einfach sein? Sympathie schien ja auch auf Moniques Seite zu bestehen. Er was ganz aufgeregt.
Pünktlich am Freitag gegen 14 Uhr machte er sich auf den Weg durch den Westerwald in dem es auf seiner Strecke allerdings keine Autobahn gab. Am Anfang ging es zügig voran bis, ja bis auf der engen Landstraße ein Trecker mit Anhänger ihn ausbremste. Lt. Straßenschild durfte der sogar überholt werden aber wie, wenn zu viele unübersichtliche Kurven vor ihnen waren. Was hilft es? Also schön mit 40 Km/h langsam hinter ihm herschleichen. Endlich bog das Verkehrshindernis in einen Feldweg ein. Die Straße war frei und Paul drückte auf das Tempo. Tempo war natürlich auf dem engen Weg etwas weit hergeholt. Endlich lt. Wegweiser noch 5 Km aber noch 10 Minuten Fahrtzeit. Das ließ schon auf den Zustand des Weges schließen. Aber schon nach 9 Minuten sagt ihm das Navi, Fahrtziel erreicht. Parkplätze waren genug vorhanden, er brauchte nicht zu suchen. Aussteigen, Knopf zur Verriegelung drücken und eilig zur Hausnummer 10. Mit klopfendem Herz drückte er auf die Klingel. Hoffentlich diesmal kein Hund. Kein Gebell war zu hören und da ging auch schon die Tür auf.
Da stand sie vor ihm in einem kurzen roten Lederrock und einem dazu passenden T-Shirt. Einen Augenblick waren beide sprachlos, musternden sich stumm. Paul schlug die Tür hinter sich zu. Sie waren allein, hoffentlich für längere Zeit. Monique kam auf ihn zu, eine stürmische Umarmung folgte, als ob sie seit langem nur auf diesen Augenblick gewartet hätten. Sie bog den Kopf zurück und Paul setzte zu einem intensiven Kuss an. Monique hatte wohl in ihrem Leben zu viele Hollywood Schinken gesehen. Ihre Lippen trafen sich, dann ging es nicht mehr weiter, die Zähne waren das Hindernis. Im Film ist das einfach wenn sich nur die Lippen treffen, im wirklichen Leben sollte man schon den Kopf etwas zur Seite neigen. Paul versuchte ihr Gesicht ein wenig zur Seite zu drehen, aber sie blieb standhaft starr nach hinten geneigt. Paul versuchte sich zu verbiegen, doch so viel Neigung machten seine Halsmuskeln nicht mit. Also blieb es dabei ihre Zähne mit seiner Zunge zu reinigen. Der erste Minuspunkt, hoffentlich folgen nicht noch weitere. Nein, Paul war voller Zuversicht. Sie beiden standen immer noch eng umschlungen im Flur. Eine Tür war offen. Der Spalt gab einen Blick frau auf ein breites Bett. Er hob sie auf, trug sie Richtung Schlafzimmer. Tragen war da wohl zu viel gesagt. Er hatte vergessen, dass die Zeiten als er noch das Fitnessstudio besuchte, schon länger hinter ihm lagen. Er wankte also mehr schlecht als recht los. Monique ins Bett zu legen und etwas zu drapieren ging voll in die Hose. Kurz bevor ihn die Kräfte verließen, konnte er sie gerade noch fallen lassen. Das war allerdings nicht schlimm, sie fiel ja weich. Etwas außer Atem und mit weichen Knien ließ er sich auf der Bettkante nieder. Der Anblick seiner Angebeteten machte ihn atemlos oder sollte es etwa nur die Anstrengung gewesen sein.
Schnell entkleidete er sie, bis sie nackt in ihrer vollen weiblichen Pracht vor ihm lag. So schnell wie er sich diesmal seiner Kleidung entledigte, war er noch nie gewesen. Positiv bemerkte er, dass sie nicht rasiert war. Dann hätte wahrscheinlich Schwierigkeiten verursacht. Bei so einem Anblick wäre er sich wie ein Päderast vorgekommen. Sie küsste sich leidenschaftlich. Es war diesmal kein Problem, er lag ja seitlich neben ihr. Ihr voller Busen von jeglicher Fessel befreit stach ihm beinahe die Augen aus. Er knabberte an ihrem Ohrläppchen, ließ seine Lippen über ihren Körper wandern, stoppte erst an ihrer linken Brust, dann an der Rechten. Fest und Feuerrot kamen ihm beide entgegen. Jetzt noch ein kurzer Aufenthalt an ihrem Bauchnabel und dann ging es noch tiefer. Er begann mit seinem berühmten Zungenspiel. Sein Indianername in Amerika war nicht umsonst „Häuptling flinke Zunge“ Monique wurde ganz steif und begann zu keuchen. Mit einem lauten Schrei entspannte sie sich wieder. Jetzt war es mit seiner Zurückhaltung vorbei, vorsichtig drang er ins sie ein, und nach einigen Minuten lösten sich beide schweißnass voneinander. Langsam beruhigte ihrer beider Atem. Paul konnte den Blick nicht von ihr lassen. Sie lagen eng zusammen und er hatte nicht wie bei Roland Kaiser ihre Jugend in den Händen, sondern ihren Busen. Er hatte sich vorgenommen, falls er Roland jemals persönlich treffen würde, ihn zu fragen, was er mit dieser Textzeile eigentlich gemeint hat. Erst einmal herrschte Funkstille. Jeder war noch mit dem gerade erlebten beschäftigt. Mit der Zeit kam eine Unterhaltung zustande. Paul war ein großer Erzähler im Bett. Er konnte sich „nachher“ stundenlang mit der jeweiligen Frau unterhalten. Nach einer Weile fingen sie an zu frösteln. Monique stand auf in Richtung Bad verschwindend. Er schaute ihr hinterher, wie ihr knackiger Hintern aus seinem Blickfeld entschwand. Das Wasser plätscherte, wahrscheinlich trocknete sie sich jetzt ab und kam wieder herein, um sich an zu ziehen. Dabei hatte Paul die fabelhafte Gelegenheit jetzt die andere Seite mit ihrem üppigen Busen zu bewundern. Jetzt war er an der Reihe. Aus der Dusche kommend kam ihm ein intensiver Kaffeeduft entgegen. Dem Geruch folgend, stolperte er ins Wohnzimmer. Der Tisch war gedeckt. Kaffee und Kuchen waren lecker vor ihm ausgebreitet. Er nahm sich ein Stück Schwarzwälder nachdem er ihr vorgelegt hatte. Es schmeckte herrlich. So was Gutes hatte er schon lange nicht mehr gegessen. Eng beieinandersitzend ließen sie den Tag ausklingen. Paul hatte irgendwie gar keine Lust, diese gastliche Stätte zu verlassen. Irgendwann war aber doch Trennung angesagt. Er hatte morgen noch einige berufliche Termine und musste ausgeschlafen sein. Monique brachte Paul noch an die Tür und verabschiedete ihn mit einem intensiven Kuss, diesmal mit einem zur Seite geneigten Kopf.
Paul fuhr los, etwas über eine Stunde würde es wohl dauern. Es war ihm egal, ob er durch irgendein landwirtschaftliches Fahrzeug aufgehalten würde oder nicht. Je länger er fahren musste, umso länger konnte er gedanklich diesen tollen Tag genießen.
Zu Hause angekommen machte er es sich in seinem Sessel bequem und genoss seinen obligatorischen Scotch. Er fühlte sich rund herum einfach nur glücklich, zumal sie ein neues Date ausgemacht hatten. Verliebt war er ja, vielleicht könnte daraus ja eine wirklich große Liebe entstehen, Nr. 4 und er hätte die Statistik geschlagen, vielleicht wurde daraus auch nur die Nummer drei ein halb. Das war ihm momentan aber völlig egal.