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Mörderinnen unter uns

Von Fiddigeigei Montag 24.08.2020, 10:53

und ein Versuch hier wieder Leser meiner mörderischen aber auch romantischen Schreibereien zu finden.
Vielen Dank Fleurbleue- Andrea
LG Oscar- Carlos

Morditaten aus dem täglichen Leben gegriffen und etwas lebendig nachgezeichnet.

Die Korpus Delicti, Fleischklopfer und Akkuschrauber mit 10mm Bohrer auf dem Richtertisch.

Mörderinnen unter uns

Bei uns Männer ist Morden eigentlich eine Ruckzucksache. Meist , um unsere Opfer nicht lange zu quälen, greifen wir zur Pistole oder einem Küchenmesser mit entsprechend langer Klinge oder schubsen sie über eine Felswand am Matterhorn.
Anders die Frauen!
Früher haben sie uns-die Frauen- mit Rattengift oder dem E 605 um die Ecke gebracht aber diese Zeiten sind vorbei, weil man solche Gifte nicht mehr erwerben kann, nachdem die Männer fast ausgerottet waren.

Nun kann ich von 2 besonders grausamen und perfiden Mordmethoden aus unserer sonst eher sensationsarmen Region berichten.

Der erste Fall wurde in Konstanz am wunderbaren Bodensee -ihr wisst schon dort bei der Fischerin vom Bodensee-, wurde gegen eine 84 jährige Dame Anklage erhoben in einem, wie der Staatsanwalt betonte „Absolut grausamen Mord“.
11 Jahre lautete das Urteil, wegen Mordes und Brandstiftung mit Todesfolge.
Nach Auffassung des Landgerichtes hat die 84 Jährige Seniorin ihren 73 Jahren alten Exmann getötet, weil sie Angst hatte, er würde sie vor die Tür setzen.
Um das zu verhindern, schlug sie ihm zunächst mit einem Fleischklopfer auf den Kopf, was aber bei einem Alemannenschädel (das kann ich nur bestätigen)wenig fruchtet. Der Mann konnte ihr das Küchengerät abnehmen und er wählte den Notruf 112.
Aber die Frau hatte mit so etwas gerechnet und überschüttete ihn mit einer Kanne Benzin, welches sie zur Vorsicht bereit gestellt hatte und setzte dann den armen Kerl mit einen Streichholz in Flammen, weil sie dachte so die Krematoriumskosten zu sparen (es war eine echte Schwäbin).
Eine gewisse Schuld trifft den Exgatten aber auch, denn dieser wollte sich neu vermählen und das gemeinsam bewohnte Haus verkaufen und mit seiner Flamme ein neues Leben beginnen, worauf er in Flammen endete.

Der andere Fall geschah so zu sagen vor meiner Haustüre im Raume Offenburg, wobei der Mordanschlag aber misslang, weil eben ein solcher Alemannenschädel sich wieder als Widerstandsfähiger verhielt als die diesmal erst 44 Jährige Attentäterin vermutete.
Normal ist, dass sich Frauen in Baumärkten nicht sehr angesprochen fühlen aber in diesem Falle verhielt sich die weibliche Psyche ganz anders.
Bei einem Handwerkerkurs für die Weiblichkeit, erlernte sie den Umgang und den Einsatz mit Bohrmaschinen im Haushalt .
Als ihr wohl plötzlich ungeliebten Lebensgefährte sich zum erholsamen Schlafe begeben hatte, spannte sie einen 10mm im Durchmesser Stahlbohrer, wie gelernt in die Waffe ein. (10mm ist der größte Bohrer , der in eine solche Bohrmaschine eingesetzt werden kann- der Verfasser) und schlich sich auf Socken ins gemeinsame Schlafgemach, des friedlich schlummernden 55 Jährigen und nichts ahnenden Lebensgefährten.
Sie setzte den Bohrer an seine Schläfe und surrend begann der Bohrer sein Werk, um ins Gehirn vorzudringen. Aber die mit Mordgedanken erfüllte Geliebte stieß auf Widerstand, nämlich eben auf diesen Alemannenschädel aus Stahlbeton, an denen sich schon die alten Römer ihre Schwerter abbrachen , wie sie über den Rhein von Gallien kommend nach Alemannien vordringen wollten.
Ich zitiere zu diesem Thema jetzt wahrheitsgetreu den Römischen Geschichtsschreiber Tacitus aus seinem Werke „ Germania“.

Der Bohrer konnte die Schädeldecke in diesem Falle nicht durchbrechen, der Lebensgefährte erwachte durch das bohrende Geräusch an (nicht in)seinem Kopf und wählte noch gerade rechtzeitig die 112.
Aber der Akku war Gottseidank beim langen Bohren leer geworden, die Lebensgefährtin –Nomen est Omen-- Gefährterin des Lebens, hatte vergessen aufzuladen.
Nicht aufgepasst beim Handwerkertraining für Frauen, liebe Attentäterin!
Der Staatsanwalt sieht bis 15 Jahren Haft.
Das verschaffe der wegen versuchten Mordes Angeklagten genug Zeit im Gefängnis den Einsatz von Bohrern zu erlernen.
Bei Alemannenschädel brauchts keine Stahl- sondern Betonbohrer.

Somit habe ich als Alemanne gute Überlebenschancen gegen Anschläge mörderische Weiblichkeiten.

Carlos Mabuse

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