Ob Mathias sein Glück findet ?
Von ehemaliges Mitglied Mittwoch 10.06.2020, 20:33 – geändert Mittwoch 10.06.2020, 20:36
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Mathias Merse ist ein Mitvierziger, der lange Jahre bei seiner Mutter lebte. Nachdem sie gestorben war, suchte er intensiv eine Frau.
Er fand Angela, die war zwar 5 Jahre älter, aber seiner Mutter sehr ähnlich. Sie legte von nun an fest, wie sein Leben verlaufen sollte. Als erstes durfte er sein Erbe in ein runtergekommenes Haus am Waldrand stecken. Als Angela merkte, daß dort auch auf sie Arbeit ohne Ende wartete, verliess sie Mathias.
Er war wütend, aber auch traurig und beschloss nie wieder eine Frau in sein Haus und sein Herz zu lassen. Mühsam versuchte er das Häuschen langsam in Schuss zu bringen. Das musste er auch. Stetig ging etwas kaputt. Als er nach einem Kurzurlaub zur Tür hinein wollte, ging das nicht. Eine riesengroße Pfütze, aus der unentwegt Wasser sprudelte, deutet auf ein geplatztes Rohr hin. Schnell stellte er sein Wasser ab, nahm sich eine Schaufel und suchte das Loch in der Leitung. Wie er so in der Pfütze rum watet, sah er eine dicke Flasche. Er hob sie auf, warf sie ins Gras, wollte sie später ansehen und fand das Loch. Mit einer Manschette flickte er das Rohr und ging sich dann duschen. Mathias nahm die Flasche mit um sie in der Dusche zu säubern. Dabei meinte er irgendwelche Geräusche aus der Flasche zu hören. Er war aber viel zu müde sie zu beachten und legte sich bald ins Bett.
Am nächsten Morgen beim Zähne putzen erinnerte er sich an die Flasche. Den Korken bekam er nicht ab. Als er sie polierte (sie war in einem schönen goldbraun gehalten) kamen erneut Geräusche...irgendwie dumpf und hell zu gleich. "Was wünscht du Herr?" Er liess sie erschrocken fallen...sie ging nich kaputt. Er betrachtete sie und schüttelte sie "he was ist da drin?". "Nun ich bin es, bin ich dein Dschinn... wie sonst sollte eine Flasche reden können?". Was soll der Scheiss dachte Mathias. "Wenn das stimmt, geh bitte und repariere nicht nur meine Wasserleitung, sondern das ganze Haus!"
"Das kann ich nicht," antwortet die Flasche "ich habe so sehr zugenommen, daß ich die Flasche nicht mehr zum erfüllen von Wünschen verlassen kann...Pech gehabt".
Er musste zur Arbeit und stellte die Flasche auf seine Kommode. Als er heim kam war es nun nett. Er konnte sich mit der Flasche unterhalten, denn wenn er ehrlich war, litt er doch unter der Einsamkeit im Haus. Und auch diesem Flaschengeist machte es scheinbar Freude ihm Rezepte zu verraten damit sich Mathias leckere Speisen bereiten konnte. Auch gab die Flasche ihm Ratschläge wie er seine Wohnung sauber halten konnte. So machte sein Leben wieder Spass. Er fand es schön mit seiner sprechenden Flasche. Sie gewöhnten sich immer besser aneinander. Er stellte sie jedenTag, bevor er das Haus verliess, auf einen Tisch in die Sonne, damit sie die Vögel zwitschern hörte und dieser Flaschengeist beim Abnehmsport frische Luft haben sollte. Er polierte sie auch täglich und erfreute sich an ihrer schönen Farbe.
Morgen werdet ihr erfahren ob das Glück aus der Flasche für Mathias wahr wird.