Eine tolle Überraschung
Von
tastifix
26.10.2025, 10:41 – geändert Freitag 31.10.2025, 19:05
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tastifix
26.10.2025, 10:41 – geändert Freitag 31.10.2025, 19:05
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Abends fiel ich todmüde ins Bett und schlief sofort ein. Es blieb mir nicht mal mehr die Zeit, über die Ereignisse des Tages nachzusinnen. Leider war mir dann aber auch kein Traum vergönnt.
Keine Ahnung, wie lange ich so traumlos geschlummert hatte, als ich plötzlich wach wurde. Benommen öffnete ich die Augen. Mein Blick glitt vom nostalgischen Bücherschrank, der dazu passenden Kommode und dem Rattansessel mit dem Minitisch davor, den eine weiße Spitzendecke aus der Jugendzeit meiner Schwiegermutter schmückte. Ich musterte die Gemälde mit den Portraits meiner Urgroßeltern darauf. Nichts in deren Mienen wies etwa darauf hin, dass sich etwas in meiner nächsten Umgebung verändert hätte.
Weil also alles im Raum so war wie immer, schaute ich zum Fenster und entdeckte etwas Helles. Im ersten Moment dachte ich noch an ein Flugzeug, aber von draußen war nichts zu hören. Weil ich weder an Geisterflugzeuge noch an Ufos glaube, stand ich verwirrt auf. Dem wollte ich nachgehen.
„Kann eigentlich gar nicht sein ...“, murmelte ich.
Aber man sollte nie vergessen, dass etwas, von dem man annahm, dass es nicht möglich wäre, denn doch sein kann.
„Wie ein Wunder!“
Fasziniert betrachtete ich das Himmelszelt. Egal, wohin ich schaute, überall Sterne. Größere und kleinere, ein gewaltiges Meer aus Himmelslaternen. Je länger ich hin sah, umso mehr von ihnen entdeckte ich. Ja, ich bildete mir ein, direkt in die Unendlichkeit des Weltraumes zu sehen. Zwischen all der leuchtenden Pracht erkannte ich denn doch noch zarte Wolkenschlieren, die ein wenig an das miese Wetter des Tages zu erinnern schienen. Doch die bedrohlichen, fast schwarzen Wolkenfronten hatten sich nicht gegen den starken Wind behaupten können, waren von ihm wehrlos fort getrieben worden.
„Ob sie sich irgendwo ausgeregnet haben oder werden sie nach wie vor vom Wind zur Wetierreise gezwungen?“
Nie würde ich es erfahren, es war auch egal. Hauptsache, sie trübten das Firmament über mir nicht mehr.
Der Anblick all dieser Sterne, jenes Naturwunders,hinterließ einen tiefen Eindruck bei mir. Froh legte ich mich wieder zu Bett, schaute nochmals kurz zu ihnen. Ich war mir sicher, dass ich nun betimmt gut träumen würde. Von der Welt der Sterne, jener Welt voller Geheimnisse ...