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Die Ruhe nach dem Fest ...

Von tastifix Samstag 20.12.2025, 16:05 – geändert Samstag 20.12.2025, 18:21

Erst haben wir uns nach Weihnachten gesehnt, dekoriet und ich gebacken, dann ist es endlich sweit und wir genießen das fröhliche Zusammensein mit der Familie vorm Tannenbaum sehr. Zusätzlich noch mehr, weil drei Enkel mitfeiern.

Sie sind inzwischen aus dem Alter raus, in dem sie das Geschenkpapier in wüste Stücke gerissen haben. Nein, sie gehen nun schon sehr viel behutsamer vor. So fehlen dann eventuell nur dessen Ecken, aber das ist beileibe kein Grund für mich, es zu entsorgen. Im Gegenteil bügele ich besonders schönes Papier, sammele es in einer Tüte und freue mich bereits aufs nächste Weihnachtsfest, vor dem ich sie dann für kleinere Gaben wiederverwenden will.
Manche amüsieren sich darüber oder meinen gar, dass ich sie doch kein zweites Mal verwenden solle. Ab und an werde ich gar gefragt, ob ich mir kein neues Papier leisiten könne. Dann schmuzele ich nur in mich hinein.
Jetzt will ich mal versuchen, mich in solche Papiere hinein zu versetzen. Die beiden Exemplare, um die es geht, nenne ich Glitzi und Charmie. Glittzi, weil es weithin glitzert und Charmie, weil es stolz viele kleine Engelsfiguren trägt. Die Zwei liegen also in dem Wust der ehemaligen Geschenkmäntel nebeneinander und unterhalten sich.
„Du, Glitzi, guck mal, das Arme! Das ist ztotal zerknüllt!“
Charmie:
„Glitzi, wir haben da noch Glück gehabt. Wir kommen garantiert nicht in die Tonne. Uns bewahrt sie auf!“
So schauen sie also beruhigt zu, als alle Gäte den Heimweg angetreten haben und es wieder stiller im Haus wird.

Wir wollen den Baum noch nicht abschmücken, es sieht doch so schön aus.
„Aber lass uns wenigstens die Papiere wegräumen!“
Fix sortiere ich, welches aussortiert werden muss und welches dagegen zum nächsten Fest erneut eine Gabe verzieren darf. Damit sind wir noch eine Weile bestens beschäftigt und atmen danach auf:
„Immerhin dies haben wir erledigt!“
Ich werde den das Gefühl nicht los, als ob der Baum kritisch unser Tun beobachtet:
´Ob die mich tatsächlich noch fast bis Ostern stehen lassen werden? - Oder werde ich denn doch wie die Anderen zum feststehenden Termin an die Straßenecke getragen, von der meine Kameraden und ich dann irgendwann eingesammelt werden? `
Na ja, darauf meine Antwort:
„Falls Du nicht in vden nächsten Tagen arg zu nadeln beginnst, darfst Du uns noch etwas länger Gesellschaft leisten! - Dieses Jahr werdet Ihr erst sehr spät abgeholt.“
Der Tannenbaum, so bilde ich mir ein, wedelt mir mit seinen zweigen ein dankeschön zu. hätte darazfhinh mti seinen Zweigen ein `Dankeschön`zu..

Gltzi und Charmie liegen derweil ordentlich gefaltet mit ihren Kameraden in der Tüte zusammen und sie beglückwünschen sich gegenseitg:
„Tja, wir sind eben zum Wegwerfen viel zu schade!“
„Aber vielleicht dürfen wir ja doch noch zuschauen, wie sie morgen die ersten Dekoartikel forträumen. Bin gespannt, ob die dann wieder genau dort landen, wo sie zuvor waren!“
„Dessen dürft Ihr sicher sein. Sie legt Wert auf Ordnung!“
„Ich schlag vor, dass wir - der Tag war ja aufregend - jetzt schlafen.“
Die Anderen rascheln ganz leise Zustimmung und dann wirds sehr still im Wohnzimmer. Nachtstill sozusagen. Auch der Tannenbaum sinnt nicht mehr lange über den toillen Tag nach, sondern schlummert ein.

Anderntags tauchen wir erst relativ spät im Wohnzimmer auf. Nach einem in die Länge gezogenen Frühstück begeben wir uns ans Werk, fanden selbst unter den Sesseln, Sofas und in den Ecken nach Geschenkbandresten und tragen die restlichen Pappkartons in den Keller. Leider klappt des nicht geräuschlos und der Tannenbaum sowie die fGeschenkpapiere wachen auf und gucken uns gespannt zu.
„Hm, sieht schon fast alles aus wie vor dem Fest!“
„Eigentlich schade!“, meint ein zweites.
„Wir dürfen uns nicht beklagen. Denkt dran: Im nächsten Jahr ist es uns erlaubt, noch ein zweites Mal mitzufeiern.“
„Stimmt!“, meinen die Aderen.
„ich darf noch ein paar Tage hier stehen und mich von den Beiden bewundern lassen. Noch sitzen meine Nadeln fest!“, freut sich der Tannenbaum.
„Weißt Du eigentlich, welch großes Glück Du hast? Viele andere Tannenbäume müssen bereits heute auf die Straße!“
„Die tun mir so leid!“, seufzt der Baum.

Dann schweigen sie wieder, denn wir kommen herein, greifen uns die Tüte mit den Papieren und versstauen diese vorsichtig im Keller in meinem ehemaligen Kinderschrank.
„Ruht Euch gut aus. Wir freuen uns schon darauf, im nächsten Jahr wieder mit Euch Geschenke zu schmücken! Bis dann!“

Die Tür fällt zu und die Weihnachtsartikel dürfen sich ganz lange ausruhen. Gltzi und Charmie träumen ein ganzes Jahr vom vergangenen Weihnachtsfest und wie fröhlich alles gewesen ist. Der Tannenbaum darf zwar noch einigie Tage bei uns bleiben, doch danach rieselt sein Nadelkleid dermaßen stark, dass auch er entsorgt wird.
All die Nadeln dann aus dem Zimmer und der Diele zu entfernen, dauert dann noch etwa eine halbe Stunde. Danach ist auch für uns Weihnachten endgültig vorbei.

Sollen wir villeicht jetzt schon mal die Osterdeko ...?`

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