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Der Traumurlaub 2

Von billyblue Donnerstag 23.05.2024, 22:25

Die Morgensonne scheint golden durch das Fenster und ein Strahl kitzelt deine Nase. Du musst niesen und öffnest die Augen. Als erstes siehst du wie ich neben dir liege, den Kopf auf den Arm gestützt und dich anschaue. Jedes Mal bin ich von deiner Anmut entzückt. „Guten Morgen mein Schatz, hast du gut geschlafen?“ Ich küsse ganz sanft deinen Mund. Du streckst dich und reibst dir die Augen. Langsam wirst du wach.
Ich klingle nach dem Frühstück. Josephine bringt einen Wagen mit lauter karibischen Köstlichkeiten, aber erst benötigen wir einen großen Schluck Kaffee
. „Was liegt heute an?“ „Keine Ahnung, du hast mich doch eingeladen.“ „Ok, dann lass dich überraschen.“ Ich lass einen Picknickkorb zusammenstellen. „Komm, lass uns gehen.“ Wir fassen uns an den Händen und gehen den schmalen Pfad durch den Wald, Richtung Lagune. Es ist angenehm dämmerig unter den Bäumen, nur das Summen der Zikaden und das Zwitschern der Vögel ist zu hören. Als wir nach einer Weile um eine Ecke biegen entfährt dir ein überraschstes „Wow“. Vor befindet sich der Fuß eines Wasserfalls. Das Wasser stürzt aus großer Höhe in Kaskaden den Fels herunter. Feiner Gischt umhüllt das fallende Nass. Die Sonne färbt es golden ein, bevor es in einem kleinen Becken aufgefangen wird. dessen Überlauf dann in die Lagune mündet. Wir lassen uns am Rande unter den Palmen nieder. Ich breite eine Decke aus auf die wir niedersinken. Die Getränke stelle ich zuvor in das kühle Wasser. Eine herrliche Ruhe umgibt uns, nur du und ich. Niemand sonst auf der Welt, Genuss pur. Während wir in die sanften Wellen laufen, entledigen wir uns von dem Wenigen, welches wir anhaben, planschen wie die kleinen Kinder, sind einfach nur glücklich. Durch eine Taucherbrille wird das Unterwasserspektakel von hunderten farbigen Fischen plastisch. Langsam wird uns kalt, und wir schwimmen zurück. Wir rubbeln uns gegenseitig trocken. Langsam verschwindet die Gänsehaut.
An der Wasserlinie legen wir uns in den Sand, die Beine werden sanft umspült. Das auf und ab der Wellen macht uns ganz sinnlich. Da du auf dem Bauch liegst kann ich deinen Rücken und die Wölbungen deiner Pobacken genießen. Ich lass es mir nicht nehmen, diese zu küssen. Du drehst dich um und ich schau in deine großen, grünen Augen, die mich erwartungsvoll ansehen. Du breitest deine Arme aus und flüsterst nur, “komm“. Erregt wie ich bin, lass ich mir das nicht zweimal sagen. Ich sinke nieder und die Natur nimmt seinen Lauf.
Der Sekt wird aus der „Kühlung“ geholt Nach dem Eingießen steigen klein Perlen empor. Dazu gib es die kleinen Köstlichkeiten aus dem Korb. Ganz entspannt legst du dich auf den Rücken und ich träufle dir die goldgelbe Flüssigkeit auf deinen Nabel. Dann versuche ich aus diesem Kelch zu schlürfen. Irgendwie ist das sehr sinnlich. Trotzdem meldet sich ein flaues Gefühl im Magen. Ich breite die Köstlichkeiten des Inhaltes auf der Decke aus. Thunasandwiches, Schinkensandwiches und noch ein paar mehr mit anderen Belägen. Eine Dolde Weintrauben, Mangos und noch mehr Obst. Wir schlagen zu, es schmeckt nach den ganzen „Anstrengungen“ einfach toll.
Eine Weile ruhen wir uns noch aus, dann geht’s wieder Richtung Lounch. Wie auf dem Hinweg schlendern wir langsam händchenhaltend zurück.
Angekommen legen wir uns in die auf der Veranda hängende Hängematten. Der Mond taucht alles in ein silbernes Licht. Der Orion ist viel deutlicher zu sehen, die 3 Gürtelsterne blinken stark. Diesmal im Norden und nicht wie sonst im Süden. Die noch immer hohen Temperaturen schläfern uns ein. Irgendwann wache fröstelnd auf. Du schläfst noch im Schlaf lächelnd. Vielleicht träumst du von den schönen Augenblicken am Strand. Ich hole eine Decke und lege sie vorsichtig über dich. Weil ich schon mal wach bin, setze ich mich in den Korbsessel und schaue der aufgehenden Sonne zu. Ganz schnell wird es auch wärmer. Langsam fängst du dich an zu bewegen, du reckst und streckst dich und siehst etwas verschlafen aus, richtig süß.
Nach dem Frühstück wartet eine neue Überraschung auf dich. Vor der Insel liegt eine kleine Yacht. Ein Beiboot holt uns ab. Auf dem Vorderdeck machen wir es uns bequem. Genießen die frische Brise, die uns entgegenweht. Herrlich diese Erfrischung in der Hitze. Um uns herum tummeln sich Delphine. Sie begleiten uns eine Weile. Die Yacht dreht ab und steuert das nächste Atoll an. Das Anlegen der Taucheranzüge erweist sich als etwas schwierig und wir verzichten auf die Neoprenanzüge und lassen nur die Badehose an. Mit der Aqualunge auf dem Rücken sinken wir langsam in die Dämmerung hinab. Hier unten im Riff schwimmen hunderte bunten Fische. Aus den Tentakeln der Seeanemonen blicken uns gestreifte Fische an. Ob das die Verwandten von dem kleinen Nemo sind? Der hat hoffentlich seine Mutter wiedergefunden.
Du schwebst vor mir schwerelos im Wasser. Ich schau dich an. Dein süßer fester Busen wirkt durch den Auftrieb im Wasser wie bei einem jungen Mädchen. Er bewegt sich sanft in der Strömung auf und ab. Ich schwimme näher zu dir hin. Ich muss ihn einfach anfassen, streichle ihn sanft. Es geht nicht anders. Wenn das Mundstück nicht wäre, würde ich dich küssen. Aber was sein muss, muss sein. Die Luft anhaltend treffen sich unsere Lippen. Leider lässt sich der Augenblick nicht ewig verlängern, die Puste geht uns aus. Während du über mir schwimmst tauchen dich die wenigen Sonnenstrahlen in ein goldenes, glitzerndes Licht. Der Anblick ist einzigartig.
Leider müssen wir auftauchen, doch wegen der Dekompression müssen wir uns Zeit lassen. An Bord werden die leeren Pressluftflaschen abgestreift. Wieder ist gegenseitiges rubbeln angesagt, selbst das kann erotisch sein. Dann dreht unser Boot wieder ab, es geht nach Hause. Nach einer Stärkung geht es ab ins Bett. Es ist unsere letzte Urlaubsnacht und die wollen wir doch ausnützen. Morgen geht es leider wieder zurück. Diese Nacht muss aber noch ausgenutzt werden. Wir taumeln ins Reich der Sinne von einem Höhepunkt zum anderen. Irgendwann gegen Morgen schlafen wir erschöpft ein.
Nach dem Frühstück holt uns Georges mit der großen Limousine wieder ab. Josephine und Billy verstauen unser Gepäck Sie bekommen ein fürstliches Trinkgeld für ihre Diskretion. Billy schaut dich etwas seltsam an. Ich wette, er hat heimlich gespannt, aber egal. Ihn sehen wir niemals wieder. Noch ein letzter Blick, dann entschwindet unser Urlaubs Domizil im grünen Dickicht des Dschungels. Georges bringt uns wieder zum Flughafen, wo der Learjet schon auf uns wartet. Nach der „anstrengende“ Nacht dösen wir zusammen gekuschelt in unseren bequemen Sitzen. Zum Zwischenstopp in Gander/Neufundland müssen wir allerdings wieder für eine dStunde raus. Hier ist wirklich der ödeste Ort der Welt auf dem Flugzeuge landen können. Dann geht’s weiter bis Frankfurt, was wir verschlafen. In meinem Auto bringe ich dich wieder zurück. Eine Nacht bleibt uns noch. Nach dem Frühstück am nächsten Morgen ist der Traumurlaub leider endgültig zu Ende. Dir bleibt jetzt nur noch deinen Lieben zu erklären wo du die letzten Tage geblieben bist. Wie ich dich kenne wirst du das gut schaffen. Vielleicht können wir die tolle Zeit noch mal wiederholen.
Ende

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