Das kleine Zebra
Von
tastifix
20.08.2023, 11:38 – geändert Dienstag 22.08.2023, 10:59
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tastifix
20.08.2023, 11:38 – geändert Dienstag 22.08.2023, 10:59
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In einem großen Zoo lebte einmal ein kleines Zebra. Erst wenige Stunden alt, schaute es sich alles genau an: Das Gehege mit den Büschen und dann auch den kleinen Teich auf seiner Wiese. Zebbi, so hieß es, war sehr neugierig, wie es wohl selber aussah und guckte ins Wasser.
„Mama, wieherte es, „was sind das für Striche auf meinem Fall?“
„Zebbi, die nennt man Streifen!“
„Und warum haben wir die?“
“Die würden uns schützen, wenn wir verfolgt würden.“
„Wieso?!“
„Dann blieben wir ganz dicht zusammen und die Raubtiere wüssten gar nicht mehr ,wieviele sie von uns sähen.“
„Warum?“, wollte Zebbi wissen.
„Die sind dann ganz durcheinander!“, erklärte seine Mutter und dachte:
„Fragt Zebbi so weiter, bin ich bald müde!“
Zebbi hörte nicht auf zu fragen. Dann aber schaute es nochmals in Wasser und gefiel sich richtig gut.
„Ich bin hübsch mit den Strichen!“
Es hatte bereits vergessen, dass die ja Streifen hießen.
Nebenan grasten große Pferde auf ihrer Weide, toll gewachsen und mit glänzendem Fell und deshalb ziemlich eingebildet. Doch keines hatte so hübsche Streifen. Die musterten nun das Zebrakind, das so elegant ausschaute, wurden neidisch und ärgerten es.
„Hast Du Dich im Dreck gewälzt?“
„Schämst Du Dich nicht, so schmutzig rum zu laufen?“
„Ich bin nicht dreckig. Bin ein Zebra!“
„Haha, wirst schon sehen, was Du davon hast!!“
Nachmittags kamen viele Menschen in den Zoo. Die großen Pferde, die so gemein zu dem kleinen Zebra gewesen waren, mussten zusehen, dass die Menschen sie gar nicht beachteten, sondern ganz lange vor dem Zebragehege standen.
„Mama, ist das Kleine süß! Wie niedlich!!“
„Mama, ich möchte auch ein Zebra!“, meinte ein kleiner Junge.
„Es sind Wildtiere. Die kannst Du nicht im Haus halten!“
„Ooch, Mama!!“
Der kleine Maxim schien den Tränen nahe. Die Mutter beobachtete es und lächelte ...
Zu Maxims Geburtstag stand dort eine große hübsche Geschenkbox. Als der Junge sie öffnete, schaute ihm ein ebensolches Zebrakind wie jenes aus dem Zoo entgegen, nur eben viel kleiner. Strahlend drückte Maxim es an sich.
„Mein Zebbi!!“
Es war Liebe auf den ersten Blick. Jede Nacht schlief Zebbi neben ihm auf dem Kopfkissen und tagsüber spielten sie toll miteinander.
.Maxims Mutter war sich sicher:
„Zebbi wird er nie abgeben. Selbst dann nicht, wenn er schon erwachsen ist!“
Sie freute sich für ihn.