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Advent anders

Von Fiddigeigei Montag 11.12.2023, 10:14

Nun ist er da

der Erste Advent und wir dürfen am FA -Adventskalender das erste Türchen aufmachen und staunen was ein FA-Adventswichtel dort bis jetzt verborgen hielt.
Schon lange vorher wurden alle von uns aufgerufen, doch eine weihnachtliche Geschichte an die FA- Redaktion zur Auswahl zu senden.
Also unbedingt das erste Türchen aufstoßen.

Der gestrige Samstag war trotz anderslautendem Wetterbericht mit viel Sonne und winterlichen Kälte ideal für die Weihnachtsmärkte ideal für die Besucher und die Budenbesitzer. Der Glühwein floss in Strömen und die Bratwürste konnten sich gar nicht so schnell auf den Grill rollen, wie sie weg gefuttert wurden. Dazu gabs bei uns keine Zeit oder keine Zeit zu verlieren. Es musste geschmückt werden und das gnadenlos.

So ging es die Leiter rauf und runter und ich hatte den Job die Haltenägel für all die Adventlichkeiten einzuschlagen.
Das ist ein harter Job, denn dazu muss ich die alten Nagellöcher von vor vielen Adventsschmückereien wieder zu finden um dort meine Nägel einzuklopfen.
Das ist ein guter Grund für mich zu verhindern unser Wohnzimmer um Gotteswillen nicht mehr neu streichen zu müssen.
Das hat sie nun davon!
Kein Mensch kann verstehen was das für eine Arbeit die Adventsnägel bereiten.
Da höre ich von unten;
"Nein, so geht das nicht, komme sofort von der Leiter runter und lass mich das machen! "

Deshalb weigere ich mich gegen einen neuen Anstrich, denn dann
„ Wo sind die Löcher für die Adventsnägel geblieben?“
Dann habe ich neuen Ärger mit :
"Hoch/Tief und Rechts/Links" am Hals!

Heute Morgen, das Haus lag noch im tiefen Schlaf , da habe ich nur für mich alleine die Adventsbeleuchtung eingeschaltet, einen Kaffee bereitgestellt und über Kopfhörer das Lied gehört:

Wenn es Dezember wurde, zählten wir als Kind,
wie viele Blätter noch auf dem Kalender sind.
An jedem Morgen wurde der vergangne Tag ein Stück Papier
und mit der Mutter zusammen sangen wir:

Kalender, Kalender, du bist ja schon so dünn,
nun ist’s ja bis Weihnachten nicht mehr lange hin.

So wie ein Baum ist der Kalender Jahr für Jahr,
mit vielen Blättern dran, am ersten Januar.
Doch jeden Tag wird dann ein neues Blatt vom Wind der Zeit verweht,
bis im Fezember das Jahr zu Ende geht.

Kalender, Kalender, du bist ja schon so dünn,
nun ist’s ja bis Weihnachten nicht mehr lange hin.

In unserm ganzen Leben bleibt ein kleines Stück,
von der Erinnerung an jene Zeit zurück.
Und wenn die Tage kürzer werden und der Schnee vom Himmel fällt,
dann denken viele, ja, viele auf der Welt:

Kalender, Kalender, du bist ja schon so dünn,
nun ist’s ja bis Weihnachten nicht mehr lange hin.
(Peter Rubin)

Die erste Kerze habe ich natürlich nicht angezündet. Das geschieht nur in Anwesenheit der Adventsfee!

Carlos

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