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10 kleine Negerlein

Von Fiddigeigei Dienstag 17.09.2019, 11:48

Der Ausdruck „Neger“ ist verpönt. Warum eigentlich ?
Ich erinnere mich noch, als ich als Kind in die Kirch ging, das stand neben dem Opferstock ein Kästchen, auf dem ein Negerjunge sich nickend bedankte, wenn man ein „Zehnerle“ in den Schlitz des Kästchens steckte. Das Geld kam Kindern in Schwarz-Afrika zu gute. Und wir freuten uns, wenn sich das Negerle bedankte.
Meinen ersten Schwarzen Mann sah ich in der Uniform der Französischen Besatzungsmacht stecken. Morgens, wir hatten noch Ausgehverbot, ging er mit ruhigem Schritt unter unserem Fenster durch und las eine Zeitung, die aber verkehrt herum hielt.
Wenn wir ihn auf der Straße sahen, rannten wir hinter ihm her und bettelten um Schokolade. Und er hatte immer eine Tafel dabei.

Meine Frage geht besonders an zwei „Sangeskünstler. Warum haben die sich solch gegensätzlich Künstlernamen zu gelegt.

Ein Schwarzfarbener nennt sich Roberto Blanco
und
ein Weissfarbener nannte sich Roy Black

Meine Vermutung geht dahin, dass man die früheren Sklaven als Nigger bezeichnet hat, also sehr abwertend klingend.
Wir sagen ja auch wenn wir uns abwertend behandelt fühlen- ich bin doch nicht dem sein Neger.
Und wie gut haben doch die mit Weißem Schaum gefüllten und mit Dunkelbraune Schokolade umhüllten Negerküsse geschmeckt.
Und was sagen andere?

Neger (von französisch nègre, spanisch negro, lateinisch niger für „schwarz“) ist ein im 17. Jahrhundert in die deutsche Sprache eingeführte Bezeichnung, die auf eine dunkle Hautfarbe so Bezeichneter hinweist.

10 kleine Negerlein
Ursprüngliche deutsche Version von F. H. Benary (1885)

Zehn kleine Negerknaben schlachteten ein Schwein;
Einer stach sich selber tot, da blieben nur noch neun.
 
Neun kleine Negerknaben, die gingen auf die Jagd;
Einer schoss den andern tot, da waren’s nur noch acht.
 
Acht kleine Negerknaben, die gingen und stahlen Rüben;
Den einen schlug der Bauer tot, da blieben nur noch sieben.
 
Sieben kleine Negerknaben begegnen einer Hex’;
Einen zaubert sie gleich weg, da blieben nur noch sechs.
 
Sechs kleine Negerknaben gehn ohne Schuh und Strümpf;
Einer erkältet sich zu Tod, da blieben nur noch fünf.
 
Fünf kleine Negerknaben, die tranken bayrisch’ Bier;
Der eine trank, bis dass er barst, da waren’s nur noch vier.
 
Vier kleine Negerknaben, die kochten einen Brei;
Der eine fiel zum Kessel rein, da blieben nur noch drei.
 
Drei kleine Negerknaben spazierten am Bau vorbei;
Ein Stein fiel einem auf den Kopf – da blieben nur noch zwei.
 
Zwei kleine Negerknaben, die wuschen am Nil sich reine;
Den einen fraß ein Krokodil – da blieb nur noch der eine.
 
Ein kleiner Negerknabe nahm sich ’ne Mama;
Zehn kleine Negerknaben sind bald wieder da.

Dann ist ja alles gut ausgangen.

Carlos

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