Die vergessene Insel
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Feierabend-Mitglied
Mittwoch 10.12.2025, 07:43 – geändert Mittwoch 10.12.2025, 14:29
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Bei meiner Ankunft in Tasmanien war mir nicht bewusst, dass die Insel mich binnen weniger Stunden völlig in ihren Bann ziehen würde. Bereits am Flughafen blies mir der Wind so stark ins Gesicht, dass ich dachte, er wolle mich persönlich einarbeiten.
Schließlich waren meine tierischen Begegnungen der Augenblick, an dem mir klar wurde: Tasmanien hat Humor. In der Nacht lief ein Wombat direkt durch mein Camp, als würde er nachsehen wollen, ob ich brav gezahlt habe.
Die Nationalparks haben mich komplett aus den Stiefeln gehauen. Als ich vor dem Cradle Mountain stand, war ich überwältigt – so viel Schönheit auf einmal hatte ichnicht einmal in Hamburg auf St Pauli gesehen.
Die Pflanzen und Bäume Tasmaniens haben mich staunen lassen wie ein Grundschüler auf einer Klassenfahrt. Die uralten Huon Pines sahen aus, als würden sie aus einer anderen Zeit stammen
Zwischendurch erkundete ich die Städte, trank mehr Kaffee als gesund ist.
Nach 2 Monaten war mir klar: Tasmanien hat mich komplett erwischt. Die Insel ist wilder, schöner, lauter, leiser, beeindruckender und lustiger, als ich es erwartet hatte. Ich kam als neugieriger Besucher und blieb über 2 Jahre, lachend, staunend und bemerkte, dass diese Natur sich nicht erklären lässt – man muss sie erleben. Und ja, wenn sich die Gelegenheit ergeben würde, würde ich sofort wieder hinfahren.
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