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Vom Lachen

Von Feierabend-Mitglied Dienstag 16.02.2021, 11:24

Lachen ist gesund.
Was lach ich doch gerne und viel.
Beim Lachen passieren Endorphine.
Gibt es Serotonin.
Lachen ist besser als Weinen.
Und überhaupt – ohne Lachen.
Das wäre nix.

Ich hab da so meine Zweifel,
ob das rundum stimmt.

Lachen befreit.
Dass ich nicht lache.

Da ist eine Menge Lachen ,
das einsperrt und Türen zuschlägt.

Hämisch lachen.
Böse und künstlich lachen.
Wem könnte so ein Lachen guttun.
Oder gar befreien.
Es ist ein anderes Lachen als aus vollem Herzen.

Lachen ist gesund.
Und wie.
Also herzlich lachen – wunderbar.
Schallend lachen – auch.
Vor Lachen sich kugeln.
Kringeln.
Schütteln.
Selbst in die Hose machen vor Lachen ist
guuuut.

Aber was ist mit.
Sich krank Lachen.
Kaputt lachen.
Und gar Totlachen.

Na, wenn das gesund ist.

Dem Volk aufs Maul zu schaun,
erzählt viel von gelebter Wahrheit.

Dir wird schon noch das Lachen vergehen,
sagte sie.
Dass ich nicht lache, erwiderte er.
Und fügte hinzu:
Das ist ja zum Lachen.
Sowas Lächerliches.

Sie lachte ihm ins Gesicht.
Und sich ins Fäustchen.
Denn sie wusste.
Er wird nichts mehr zu lachen haben.

Ich finde, da gibt es nichts zu lachen bei derlei Phrasen.


Und da ist auch noch das da.
Ambivalenz
Wenn es nicht so traurig wäre, würde ich lachen
Tränen lachen.
Lachen, um nicht zu weinen.
Dieses Weinen und Lachen
ist wie Freude und Kummer.
Wie Leben und Tod.
Somit ist Lachen wie jener scheinbare Widerspruch,
der halt….. Leben ist.

Fazit.
Lachen ist rundum gesund.
Dass es das generell sei...das finde ich zum Lachen.

Kommt nicht auf die Idee, ich hätte nichts zum Lachen.
Ich lache gerne.
Und wer auf meine Kosten lacht.
Dem lege ich eine gesalzene Rechnung vor.

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