osterhasen sind wütend: So nicht mehr mit uns!
Von
tastifix
Freitag 11.04.2025, 12:28 – geändert Dienstag 22.04.2025, 07:04
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tastifix
Freitag 11.04.2025, 12:28 – geändert Dienstag 22.04.2025, 07:04
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Die Osterhasenmänner Hops und Micki plagen sich bereits seit Wochem mit dem Färben und Bemalen von Eiern. Inzwischen sind sie dabei reichlich nervös, denn das Fest steht kurz bevor. Deshalb bleibt es nicht aus, dass ein paar der Köstlichkeiten zu Boden fallen und dann kaputt sind.
„Mist! Schonwieder eines!“, schimpft Hops und greift sich das nächste.
„Du musst langsamer arbeiten!“, mahnt Micki.
„Noch langsamer? Dann werden wir bis Ostern nie fertig. Und vergiss nicht, dass wir die doch noch überall hin transportieren müssen!“
„Hm ...“, seufzt Micki.
Daran will er lieber noch nicht denken. Dagegen sind nämlich die Fitnessübungen mancher Menschen rein gar nichts.
Drei Hasenkinder kommen neugierig angesprungen und bewundefen die bunten Eier.
„Eigentlich viel zu schade, die abzugeben! Können wir die nicht einfach behalten?“
„Pummel, sag so etwas nie wieder. Und zudem: Du bist sowieso schon zu pummelig!“
Der kleine Hase guckt beleidigt und seine beiden Freunde grinsen. Aber bevor Pummel eine passend freche Antwort geben kann, werden sie gestört. Erschrocken schauen sie auf die Wiese, über die ihr Postleiterhase eilig herbei flitzt. So, wie der dreischaut, verheißt es nichts Gutes. Seine Ohren schlackern aufgeregt und die Pfoten trommeln wütend auf dem Boden herum.
„Was ist denn los, Stampfi? Irgendetwas Schlimmes passiert?"
“Schlimm ist ja gar kein Ausdrick mehr für das, was ich erfahren habe !!“
Oje,, das klang ja nach Osterhasenweltuntergang. Hops und Micki sind nun auch ganz aufgeregt. Nicht, dass dieses Jahr etwa Ostern ausfallen würde? Entsetzlich wäre es und alle Mühe ,die die Hasen sich mit den Gaben für die Menschen gegeben haben, gar umsonst.
´Nur das nicht!"`
"Nu sag schon! Von wem weißt Du etwas und was überhaupt?“
„Besser, wir setzen uns mal kurz unter den Baum. Sonst plumpst Ihr mir gleich von den Stühlen. wenn ich Euch berichte, worum es geht!“
„Ach du meine Güte!“
Fix hocken sie sich dort ins Gras. Stampfi holt nochmal tief Luft und legt dann los:
„Wir bemalen und färben Eeier mit viel Mühe ... ...“
„Na klar doch! UUnd …?“
War doch eigentlich nichits Besonderes. Machen sie ja jedes Jahr. Und die sehen dann immer wunderschön aus, manche rot, gelb, grün, blau oder orange und andere mit tollen Mustern oder auch keinen Bildern darauf.
„Während wir uns die Pfoten wund malen, gibt es in der Menschenwelt so Fabriken, die auch welche verzieren und auch mit Mustern, aber wviel schneller als wir!!“
„Wie bitte? Von wem weißt Du das??“, brausen alle auf. „Darf doch nicht wahr sein. So eine Gemeinheit!!“
„Hat mir heute der Postbotenhase Piff gesagt!“
„Jetzt wissen wir, weshalb Du dich so aufregst, Stampfi!“
Die Hasen würden sich wünschen, keine so großen und tüchtigen Lauscher zu haben und darum diese Ungeheurlichkeit gar nicht zu vernehmen.
„Also, ich mal nicht mehr!“, meint ein Hasenkind sauer.
„Wir auch nicht!“
„Nee,sagte das dritte. „Wir malen doch!“
„Du willst doch nicht trotzdem noch … ?“
Die Anderen gucken verständnislos.
„Dohooch!“
„???“
„Ja, und dann schmücken wir mit denen nämlich unsere Nester. Die Menschen sollen doch ihre Fabrikeier nehmen. Dann hanben sie ja welche!!“
„Wisst Ihr, was das für uns bedeutet?“, grinst hämisch Hasenkind Eins.
„Was denn?“
„Na, überlegt mal: Schulfrei! Der Malunterricht fällt aus!"
„Cool! Stattdessen toben wir rum und spielen Verstecken!“
Die Kleinen sind begeistert und ehe die Erwachsenen Einwände dagegen erheben konnten, hoppeln sie fix weg. Stampfi, Hops ind Micki aber grübeln:
„sollen wir wirklich wagen, die Arbeit zu verweigern?“
„Ja, denn die haben ja Eier, wenn auch keine von uns kunstvoll bemalten!“
„Na ja, aber sie werden unsere vermissen, nm ...“
„Sollen sie ja auch! Vielleicht denken sie dann darüber nach, wie fies das ist mit jenen fertigen Eiern, wo wir uns soviel Mühe geben und dann noch alles in schweren Kiepen zu ihnen schleppen!“
„Ja, stimmt. Denkzettel muss sein!!“
Die drei Hasenmänner eilen in die Osterhasenstadt und erklären dort, dass kein Hase mehr weiterarbeiten, sondern sich stattdessen gemütlich in die Sonne setzen, die Pfoten von sich strecken und das Faulsein bis nach Ostern genießen solle. Nur zu gerne folgen die Hasen diesem Aufruf und kurz darauf stehen dort Dutzende winziger Liegestühle, klar mit Blumenpolstern, auf denen Hasen fröh vor sich hin träumen.
Die Tage verstreichen, es ist der Vortag des Festes. Die Menschen schmücken die Häuser und die Gärten. Am Ostersonntag stürmen die Kinder gespannt in die Garten und freuen sich auf die OKörbchen mit der Schokolade und den niedlich bemalten Eiern. Sie suchen alles ab. Nirgendwo entdecken sie Osterhasengaben.
„Mama, dieses Jahr haben sie gar nichts gebracht!“, meinen die Kleinen traurig und ein paar weinen tatsächlich.
„Wir haben ja welche gekauft, die sind auch bunt und wir haben mehrere, die wir selber bemalt haben!“, trösten diese.
„Ja, aber warum haben sie uns denn dieses Jahr keine geschenkt?“
„Könnte es sein, dass sie erfahren haben, dass in unseren Fabriken auch welche bemalt werden, viel schneller und ganz ohne viel Aarbeit?“, überlegt ein etwas älteres Hasenkind.
Bedrückt sehen die Kleineren es an:
„Aber die Häschen sollen nicht traurig sein! Die sind so süß und immer lieb!“
Das ältere Hasenkind grübelt wieder:
„Hört mal! Ich hab die idee: Damit die Osterhasen merken, dass wir trotz der fertig gekauften Eier aber ihre vermissen, verzieren wir jetzt selber Eier. marschieren zur Ostenhasenstadt und schenken sie ihnen. Bestimmt freuen sie sich und sind nicht länger traurig!"
„Au ja! Und dann bringen sie uns im nächsten Jahr wieder so schöne Eier!!" , strahlt das jüngste Hasenkind, das vor wenigen Minuten doch noch geweint hat.
Die Osterhasen sind ganz gerührt, überhaupt nicht mehr gekränkt und die Kleinen wandern glücklich heim. Im nächsten Jahr würden sie wieder Körbchen finden ...