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Die Butter bleibt auf dem Brot

Von Helena17 29.03.2020, 16:19 – geändert Mittwoch 04.09.2024, 17:37

Ich sass an der Schreibmaschine und
tippte fleissig. Plötzlich erschien meine
Chefin.
Ich hatte das Gefühl einen Frosch im
Halse zu haben, als sie mich mit ihren
strengen Augen ansah.
Es geht mir an die Nieren, dachte ich, als
sie wieder fort war. Doch ich lasse mich nicht
zum Narren machen.
Ich werde über meinen eigenen Schatten springen
und mir einen Ast lachen.
Ich werde nicht auf dem Zahnfleisch laufen und
mir Steine in den Weg legen lassen.
Auch den dummen August werde ich nicht spielen
oder zu Kreuze kriechen. Lieber trete ich mal ins
Fettnäpfchen.
Das wäre doch zum Mäusemelken, wenn mir dann
kein Stein vom Herzen fiele.
Dann habe ich ich etwas auf dem Kerbholz, oder will
es mal faustdick hinter den Ohren haben.
Auch möchte ich den Anderen auf den Wecker fallen
bis es mir zum Halse raushängt.
Andere können am Stock gehen, dass ihnen die Haare
zu Berge stehen.
Ich lass mich nicht verkohlen oder gar die Hosen
runterlassen.
Bevor die Chefin wieder in die Luft geht, wird sie
merken, dass sie einen Narren an mir gefressen hat.

Hschwa.

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