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Der Schreck auf dem Bahnhof

Von tarenaa Mittwoch 12.08.2026, 11:16

Da stand sie nun auf Bahnsteig eins im Freiburger Hauptbahnhof.OH Schreck,ihr blieb die Luft weg, nicht nur vor Hitze. Ihr ICE rollte ein und sie konnte nicht einsteigen. Ihr Fahrschein war weg. Und nicht nur der. Sie hatte auch keinen Ausweis,kein Geld mehr. Und auch das Handy war weg! Und das bei einer Affenhitze von 32 Grad im Juli. Alles Notwendige für ihre Rückreise hatte sie in einem Rucksack. Und dieser war in dem Zubringerzug liegen geblieben. Beim hastigen Umsteigen in Freiburg hatte sie ihn vergessen.Nur mit dem Koffer war sie ausgestiegen.
Ohne Cent, ohne Ausweis in einer großen Stadt. Zum Glück nicht im Ausland oder sogar im Orient. Nein nur in Deutschland. Trotzdem war sie nun arm dran.
Was nun tun?Ihr fiel die Bahnhofmission ein. Zunächst aber ging sie zur Auskunft. Dort klagte sie ihren Verlust, man möge doch ihren Rucksack,falls gefunden, in Freiburg abgeben.
Eine lahme Hoffnung.
Nun rannte sie zum Ende des Bahnsteigs zur Bahnhofsmission. Dort erhoffte sie sich Hilfe. Man gab ihr ein Glas Wasser.
Sie hatte zum Glück einen Bruder in Freiburg. Zu dem wollte sie in ihrer Not fahren.
Aber man wollte ihr nicht einmal 2 Euro geben oder leihen! Da fiel ihr auch ein,ob er nicht doch schon im Urlaub war? Aber man könnte ja anrufen,doch das Handy war ja auch weg. Man bot ihr gnädigst im Festnetz anzurufen. Aber dafür hatte sie seine Rufnummer nicht im Kopf. „ Suchen Sie doch seine Nummer im Telefonbuch“.
Darin fand sie die aber nicht. Sie durfte ihre Tochter zuhause in Norddeutschland anrufen. Die hatte die Nummer aber auch nicht. Die Tochter rief ihre Tante in Westdeutschland an.Und die teilte ihrem Bruder in Freiburg mit,was geschehen war.
Der Bruder telefonierte mit der Bahnhofmission und teilte mit,dass er in einer Stunde vor dem Bahnhof kurz parke,um die gestresste Kirchenmaus aufzulesen.
Inzwischen hatte sich die Polizei aus einem Ort im Schwarzwald gemeldet, dass ein schwarzer Rucksack abgegeben wurde.
Das war ein großer Glücksfall. Sie atmete tief auf. Ein heißer Stein fiel ihr vom Herzen.
Der Bruder fuhr mit der Vergesslichen 30 Km zu der Polizeistation im Schwarzwald und sie holten nach ausführlicher Befragung der Polizei das verlorene Stück ab. Eine Belohnung war der ehrlichen Finderin sicher. Nach einer Nacht auf der Couch des Bruders,löste sie einen neuen Fahrschein und beendete die unglückliche Reise mit einem Happyend.

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