Abenteuer Tanzschule
Von
tastifix
03.05.2026, 17:54
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tastifix
03.05.2026, 17:54
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In zwei Monaten sollten die Tanzhurse starten.Weil acht Wochen ja schnell vorbe isind,verbrachten isabell und Sybillm, nun beide sechszehn Jahre alt, so manchen Nachmittag in der City und bummelten von enem Schuhgeschäft zum nächsten. Wegen ndes Prerises mussten sie keine Bedenken haben. Die Eltern hatte n genügend beigesteuert. Gerade rechtzeitig erstanen sie glitzernde Sandaletten und sahen sie sich dann daheim jeden TTag sehnsüchtig an.
´Ín einer Wioche sists soweit!, dachte Iiabell.
„Hach, wie ich mich darauf freue!“, schwärmte sybill.
Aber, dachten sie an die Jungen, wars ihnen eher beklommen zumute.
„Wie die wohl sind?
„Du, die machen dann einen Diener, wenn sie uns auffordern!“
„Nee, nppch?“
„Doch!“
Isabell grindte, als sie Sybills Miene sah.
„Ssoll das jetzt ein Witz sein?“
„Nein, im Ernst. Ist dort so üblich.“
„Óje!“
Dann klam der große Tag der ersten Tanzstunde. Auf den Bänken längs der einen Wanbd des Saales hockten mehr oder weniger verlegen die Mädchen enb nebeneinander wie Hühner auf der Sein paar schienen vor Aufregung bereits nassgeschwitzt zu sein.
„Komm, Sybill! Da vorne sind noch zwei Plätze frei.“
Sich sp selbstsicher wie eben möglich gebend, zpogen die Zwei dorthin und setzten sich. Im selben Moment war die Selbstsiceghrheit dahin. Genauso unsicher undd schüchternd bickend wie allldie anderen Weiblichkeiten schielten sie zu den an der Wand gegenüber sitzenden Jungen, denen es garantiert nicht anders erging als den Mädchen. Isabell wagte es immerhin, sich fix ihren Favoriten aiszusuchen, lächelte ihn an und er lächelte verhalten zurück. 4Wenn ich Glück hab ,fordert der mich gleich auf!“ , raunte Isabell ihrer Freundin zu. „Und mit wem würdest Du gern tanzen?“
„Hm, ich weiß nicht so recht ...“
„Quatsch! Welcher gefällt Dir denn?“
„Naj ja: Der da vorne. Der hat so schöne Augen!“
Aber noch mussten sie sich gedulden. Der Tanzschulbesitzer hieltl nämlich eine Begrüßungsansprache, hörte sich foffensichtlich gerne zu und es dauerte und dauerte.Wie maan es ihnen ansehen konnte, kämpften deshalb einige Mädchen schon mit einer Nervenkrise. Deren zitternde Hände umkllammerten schweißnass den Kleidersaum und sie fühlten sich inzwsichen wohl wie Lämmer, die zur Schlachtbank geführt werden.
„Mensch, kann der nicht endlich aufhören?“
Imzwischen wurde dem begeisterten Redner wohl klar, dass, falls er jetzt nicht bald den Jungen das Jkommando geben würde. eines der Mädchen von der Anspannung zu erlösen, er wahrscheinlich diese Unterrichtsstudne vergessen müsste.
´Die kriegen sonst kenen Diener mehr zustande und die Mädchen kleben, wenn die Jungen dann vor ihnen stehen, völlig fertig auf ihrem Platz fest.`
So schloss er denn mit den galanten Worten:
„Die Herren, bitte auffordern!"
Zielstrebig staksten jene auf die holde Weiblichkeit ihrer Wahl zu, verbeugten sich und waren sichtlich froh, dies dann hinter sich zu haben. Das jeweilige Mädchen strich fix den zerknitterten Kleidersaum glatt, erehob sich möglichst charmant lächelnd und atmete auf, daraufhin von ihremTänzer an der Hand aufs Parkett geführt zu werden. Ein Wiener Wslzer wurde angeaagt. Wasrhscheinlich war derTanzschulbesitzer davon ausgegangen, dass sie den vielleicht schon etwas könnten.
Gut nur, das keine Eltern zuschauten. Die hätten sich kaum ein Grinsen verkneifen können. Das Gehose der geliebten Nachkommen ahtte mit jenem tanz nicht viel gemein.Alle waren dagegen darauf bedscht, sich nicht gegenseitig auf die Füße zu treten. Dann passierte es: Ein Mädchen war vor Aufregung über die eigenen gestolpert, kämpfte verzweifelt ums Gleichgewicht ind klammerte sich um Halt suchend am Arm seines Tänzers fest. Feuerrot geworden, stotterte es:
„Ent..Entschuldigung!“
Er versuchte sich als Kavalier und blieb freundlich.
Menschen sind ja sehr verschieden. So gibt es Quasselstrippen, es gibt eher bedächtige und welche, denen man jedes Wort aus der Nase ziehen musste. Isabell und er hatten sich angelächelt, verhielten sic hhöflich zueinander und probten erste Walzerschritte. Allerdings, ohne dabei mal ein Wort zu wechseln. Isabell ging es zunehmend auf den Keks.
„Wie heißt Du?“, wollte sie das Schweigen beenden.
„Theodor!“, kam tatsächlich. „Und Du?“
Verzweifelt das Lachen untnerdrückend, um nicht uncharmant zu wirken, antwortete sie:
„Isabell.“
Er lächelte wieder. Das wasrs denn auch.
´Immerhn!`, rang isabell noch immer um Fassung wegen Theodor.
Eigentlich moche sie Walzerklänge, aber nun sehnte sie ganz plötzlich das Ende des Tanzes hebei, ließ sich erleichtert zu ihrem Platz begleiten und dankte. Sie war erlöst.
´Wo bleibt denn Sybill?`
Ach, die tanzte noch. Aber nach deren Miene zu urteilen, erging es ihr nicht besser, nur ganz anders, wie Isabell dann wenige Minuten später erfuhr.
„So ganz begeistert vwirkst Du aber auch nicht ...“
„Erzähl ich Dir gleich.Wie wars denn bei Dir? Wie hieß der denn?“
“Theoidor!“
„In Echt?“
„ja, und das Reden zählt niicht zu seinen Stärken! - Und wie hieß Deiner? Und wie wars?“
„Auch nicht besser! Der hieß Gerold und gab an wie ein Sack Klöße - ätzend wars!“
„Wie, gab an??“
„Naja, was er alles könne und hätte und dass seine Eltern reich seien und und und ...“
„Bääh!“, machte Isabell. „Du, ich denke: Das näcashte Mal suchen wir uns andere Tänzer!“
Sybill nickte.
Daheim warteten neugierig die Eltern:
Na, wars schön?“
„Seehr schon!“, meinte Isbell ironisch.
„Ich hab´nen schweigenden Theodor erwischt und Sybill einen prahlenden Gerold! - Nie wieder!“
Die Eltern grinsten.
Doch nach diesem wahrlich erquickenden ersten Tanzevent folgten wirklich amüsante Stunden und die Beiden waren begeistert.Vor allem dann Isabell, die sich nämlich in einen ihrer Tanzpartner verguckte und ihn kurz darauf den Eltern vorstellte.
„Mama, Papa, das ist Klaus.“
Vereegen lächelnd stand er neben ihr. Ein schlacksiger Junge mit haaren, die fast bis zum Po reichten, mit einer durchlöchrrten Jeans mit Fransen am Saum und darunter erkannte man Schuhe, die garantiert schon bessere Zeiten gesehen hatten.
„Was findet sie bloß an dem?“, fragte ihr vater später.
„Na ja: Schöne Augen hat er ja und auch eine schöne Stimme.“. verteidigte ihn die Mutter.
Aber in einem Punkt stimmten sie überein:
„So stellen wir uns aber mal unseren Schwiegersohn nicht vor!“
Sie durften beruhgit sein, denn ein paar Wochen darauf schivkte Isabell diesen Verehrer in die Wüste. Bis auf das verrückte Ausshen hatte er nicht viel zu bieten gehabt.
Mark, sein Nachfolger, präsentierte sich sehr viel ziviler und bewies extrem gute Umgangsformen:
„Gnädige Frau, darf ich Ihnen diese Blumen überreichen?“
Der Mutter verschlug es fast die Sprache. Der Vater dachte dagegen:´Ach herrjee! Wo ist der denn vaufgewachsen? - Aber immerhin dreimal besser als Theodor!?`
Ja, Mark schien ein Glückstreffer zu sein. Isabell schenkte ihm jedenfalls für mehrere Monate ihre Huld und wirkte glücklich.
Mit Äghnlichem wartete Sybill daheim nicht auf. Strenggenommen mit gar Keinem. Sie betonte, dass die Jungen in der Tanzschule so gar nicht nach ihrem Geschmack seien:
„Entweder sie klopfen die bekannten Komplimentesprüche und ich soll mir gar hablwissenschaftliche Abhandlungen anhören und – dies während einer fRumba! Nein danke! Die sind mir zu albern. Da bleib ich lieber solo!“
„Gibts denn keinen, den Du besonders nett findest`“, fragte Michael.
„Nöö!“
´Schadde!`, dachte Michael. ´Wenn ich so sehe, wie glücklich Isabell mit ihrem Freund ist … Würde ich sybill auch wünschen. Aber ist ja ihre Sache!`
Sybill blieb also allein und hatte trotzdem Spaß.