Wort-Wege
Von
tastifix
Samstag 14.10.2023, 13:35 – geändert Samstag 14.10.2023, 13:46
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tastifix
Samstag 14.10.2023, 13:35 – geändert Samstag 14.10.2023, 13:46
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So Vieles gibt es auf der Welt. So Vieles weiderholt sich immer wieder. Nur Wenige machen sich darum Gedanken. Etwas in Frage zu stellen, strengt an und Anstrengung setzt Willenskraft voraus. An letzterer mangelt es soieso oft und dafür dann erst recht.
Sinnt der Mensch wirklich intensiv darüber nach, erkennt er Abgründe in manchen Seelen, die besser nicht offenbar werden sollten. Ihnen die Deckung zu nehmen, bedeutet, zu den Fehlern stehen zu müssen. Unausweichlich kommt es zur Demaskierung, was schlecht ist für die Maske und noch ärger für den Betreffenden.
Imageaufbau und -pflege sind nicht einfach. Man spielt eine Rolle, die vielleicht kaum mehr dem eigenen Selbst entspricht, mehr doer weniger routiniert. Sie dient als ein selber gestrickter Schutzmantel, in dem sich der Mensch in Sicheheit gewärmt fühlt. Seine größte Sorge ist es, ja nicht durchschaut zu werden. Denn andernfalls hätte er zu seinem Fehlverhalten zu stehen, was ihn im schlimmsten Falle ins Verderben stürzen könnte.
Der Charakter offenbart sich nicht erst in Taten. Sprache setzen wir nicht nur zum Wohle der Anderen ein. Nicht allein für Small talk und für freundliche, herzliche und amüsierende Gespräche. Und leider auch nicht nur, Anteilnahme am Schicksal Anderer zum Ausdruck bringen. Nein, Sprache wird oft zu einer nicht zu unterschätzenden Waffe. Verhöhnen, Beleidigen, Lügen und Ränkeschmieden sind die Folge. Wie gesagt: Mehr oder weniger geschickt auch das.
Mit ihr lässt sich also der gerade, ohne Umschweife ins Positive führende Weg beschreiten oder auch bösartig agieren. Ist der negative Weg erstmal eingeschlagen, gibt es kein Zaudern. Ungeachtet der Schäden, die die Handlungsweise nach sich zieht. Selbst Gutes erfährt dann negative Reaktionen. Denn Gutes verdeutlicht dem Schlechten, dass es schlecht ist. Das Schlechte aber beharrt auf seine Gehässigkeit. Andernfalls würde es ja seine Macht verlieren und dies gilt es zu verhindern.
Worte können Wahrheit aufzeigen, Informationen geben, aufbauend und unterstützend wirken, Zuwendung ausdrücken. Aber: Worte können Lügen in den Raum stellen, verletzend sein, niederdrückend oder gar zerstörend wirken. .
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