Große Wäsche
Von
tastifix
Freitag 28.06.2024, 09:48
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tastifix
Freitag 28.06.2024, 09:48
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Es ist nicht damit getan, die Wäsche in die Maschine zu stopfen.
Zuvor suche ich sie aus allen Ecken der verschiedenen Zimmer zusammen. Ein sehr zweifelhaftes Vergnügen. Vor allem, wenn es um Strümpfe geht. Von denen ist unter Garantie jeweils nur einer da. Der zweite hält sich, aus welchen Gründen auch immer, verschämt versteckt. Besonders gerne irgendwo unter dem Bett. Also beweise ich, dass ich trotz meines fortgeschrittenen Alters noch ausgesprochen gelenkig bin, robbe darunter und stoße mir regelmäßig dabei den Kopf. Tja, Holz kann ziemlich unnachgiebig sein. Deshalb weiß ich es überaus zu schätzen, wenn ich mir keine Beule einhandele.
Kurz darauf trage ich einen übervollen Korb nach unten in die Waschküche. Wie fast erwachsene Teenager oder auch angehende junge Damen der Gesellschaft es so belieben, knautschen sie ihre Kleidungsstücke bunt durcheinander gewürfelt in die verschiedenen Wäschekörbe. Die zu sortieren, ist ja lästig und bedeutet Mühe. Und da schrillt bei Töchtern die innere Alarmglocke. Nein, das wäre wirklich zuviel verlangt.
Notgedrungen durchwühle ich dann diese Behältnisse, damit wir nach dem Waschen unsere Kleidung noch gleichfarbig zurück bekommen und nicht am laufenden Band neue Farbkombinationen der bizarrsten Art in Kauf nehmen müssen.
Nachdem auch dies, begleitet von selbstverständlich nur leisem Meckern (können die denn nicht mal...?!) erledigt ist, befülle ich endlich die Trommel und stelle aufatmend die Maschine an.
Und dieser Zirkus wiederholt sich dann 3-4x an diesem Tage.
Ach, halt! Beinahe hätte ich ja etwas vergessen: Manche Kleidungsstücke bestehen darauf, aufgehängt zu werden. Aber, wo denn bloß noch?? Es hätte mich auch gewundert, wenn es anders gewesen wäre: Klar sind alle Wäscheständer schon belegt!
Was meint Ihr? Bietet solch ein Waschtag nicht öfters eine Fülle an wahrlich höchst erfreulichen Überraschungen??