ASuf der Suche nach ...
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tastifix
Montag 15.09.2025, 18:04 – geändert Montag 15.09.2025, 19:58
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tastifix
Montag 15.09.2025, 18:04 – geändert Montag 15.09.2025, 19:58
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Ja, es ließ sich nicht mehr vermeiden. Das letzte Mal, dass wir Ähnliches unternommen hatten, lag mindestens zehn Jahre zurück.
Wir kamen uns vor wie die I-Männchen vorm ersten Schultag. Würden wir klar kommen oder müssten wir Hilfe in Anspruch nehmen? Mit sehr gemischten Gefühlen machten wir uns auf den Weg. Zum Glück unterstützte uns das Navi fachkundig und so erreichten wir auch nach kurzer Fahrt das Ziel.
„Früher sah es ganz anders aus!“
„Hm, wo ist denn der Eingang`?“
Wir rätselten kurz und stellten dann fest, dass wir bereits fast davor standen. Die Informationstafel direkt neben dem Eingang wies uns den Weg.
„Doch wie kommen wir dorthin?“
„Siehst Du einen Aufzug oder eine Rolltreppe?“
Nachdem wir fast eine Runde im gelaufen waren, entdeckten wir endlich den etwas versteckt untergebrachten Lift und stiegen ein. Nach drei Seiten hin ließen dessen Glaswände einen tollen Blick in die Ferne, nein, eher in die Nähe ringsum zu.
„Das Richtge für jemanden mit Höhenangst!“, erklärte ich ironisch, guckte nur ganz kurz nach unten und konzentrierte mch lieber auf die Tür, die uns dann zwei Etagen höher wieder entließ. Die Hoffnung, dass Ganze eventuell sogar in einer halben Stunde erledigen zu können, schlug fehl. Wir irrten uns gewaltig. Denn auf jene Etage folgte dann per Lift die Reise in eie darunter und von dort noch nach ganz unten. Gut, dass wir abgelenkt waren und gar nicht merkten, welche Strecken wir dabei zurücklegten.
Die Zeit verging, Zwei Ziele hatten wir bereits durchlämmt und zwangen uns, auch noch hdas dritte anzusteuern.Tja, es bot mit kleinen Abwandlungen mehr oder weniger das Gleiche. Wir, fast ohne Pause zwei Stunden auf den Beinen, überlegend und ausmessend, schauten garantiert inzwischen total groggy aus. Doch kam es nun keinesfalls infrage, etwa aufzugeben.
Wieder schlängelten wir uns durch eiie Drehtür. Die Informationstafel stand auch hier direkt neben dem Eingang.
„Also, lieber Gsst: Es erwarten Sie drei Etagen. Wir wünschen Ihnen viel Freude und klar doch, noch mehr Erfolg!“
Nu ja, es war nur meine Fantasie, die mir vorspielte, ie Tafel hätte tatsächlich mit uns geredet.
„Nochmals drei Etagen? Hab ich jetzt überhaupt noch Lust dazu?“
Eine gute Ausrede zu kneifen hätten wir parat gehabt: Am frühen Nachmittag erwarteten wir einen Handwerker, der uns neue Küchenrolläden anbringen würde.
„Bis der gegen 15 Uhr kommt, ist aber noch Zeit!"
Tapfer marschiierten wir wieder los. Auf unserer Wanderung rauf und runter entdeckten wir viel Annehmbares, weniger Annehmbares, auch für unseren Geschmack rein Unmögliches. Die Spitze des für uns Unzumutbaren bot sich dann während der dritten Runde kreuz und quer an.Wir starrten nur und konnten den Blick nicht abwenden. Es verschlug uns die Sprache. Als wir uns soweit gefasst hatten, dass wir auch hierfür passende Worte fanden, entrutschte uns ein Ausdruck, der in unserem Sprachgebrauch nur äußerst selten mal vor kommt:
„Ach du …!“
„Du, das will ich unbedingt haben.Wir müssen gar nicht weitersuchen!“, grinste ich meinen Mann an.
„Hm,Hm!“, meinte der, ebenfalls grinsend.
ja, was hatte uns denn eigentlich so sehr schockiert? Also, damit Ihr Euch in etwa vorstellen könnt, wie es ausschaute, beschreibe ich es jetzt mal:
Jenes Etwas war der breitere Teil einer wuchtigen Wohnlandschaft, wie sie halt heute modern sind. Wohnlandschaften können auch sehr gemütlich und auch elegant wirken. Aber diese spottete wirklich jeder Beschreibung.
Neonfarben gehalten und arg changierend, übertraf sie sämtliche anderen Wohnlandschaften und, damit die Vorrangstelldung auch gesichert blieb, war dem wuchtigen Ding noch ein ebenso wuchtiger, mit knallblauem Stoffbezug vershener Sessel zugestellt worden. Beides, sowohl Sofa als auch Sessel, standen auf einem ebenfalls changierenden , wild gestrefiten Teppich.
„Auf dem Sofa kann ich mir dann einbilden, ich säße auf einem Waffeleisen.“
Der Vergleich apsste, der Sitzbezug war in großzügige Karos gesteppt und mit dementsprechend vielen Knöpfen versehen. Garantiert ausgesprochen bequem, Pomassage inklusive.
Diese Wohnlandschaft vwerden wir so schnell nicht vergessen. Solch eine verrückte Kirmesausgabe hatten wir noch nie in einem Möbelhaus gesehen. Ais wir uns von dem Wahansinnseindnruck etwas erholt hatten, stellte mein Mann fest:
„Ich hab keine Lust mehr. Wri fahren heim!“
Erstens war er deutlich blass um die Nase und zweitens stimmte ich ihm aufatmend zu. Zufrieden damit, dass wir das Ganze überhaupt so lange durchgestanden hatten, versicherten wir uns lobend:
„Das war anstrengender als eine Wanderung draußen!“
Aber, weil wir keine Entscheidung gefällt hatten, werden wir uns wohl bald wieder …