Die Hebriden – F. Mendelssohn-Bartholdy
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Mittwoch 29.07.2026, 11:19
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Während eines Aufenthaltes im Jahr 1829 bei dem befreundeten Dichter Karl Klingemann besuchte Mendelssohn die Fingalshöhle auf der Insel Staffa in Schottland. Die Landschaft hat ihn derart fasziniert, dass er seine Eindrücke in der Ouvertüre „Die Hebriden“ wiedergegeben hat, die einen großen Erfolg besonders bei den Briten hatte.
Selbst der antijüdisch eingestellte Richard Wagner lobte Mendelssohn als „erstklassigen Landschaftsmaler“.
Werkeinführung lt. Wiki:
Man kann die Komposition als absolute Musik hören – die kunstvolle Verarbeitung der ersten beiden Themen, zu denen die Fanfarenklänge des Mittelteils einen gestischen Kontrast darstellen – das Werk lässt sich aber auch in allen Details als programmatisch deuten: Das von den tiefen Instrumenten vorgestellte, sanft fallende Thema als suggestive Darstellung des bewegten Meeres und die Fanfaren als Verweis auf die Schlachtszenen aus dem Epos Gesänge des Ossian, mit dem sich Mendelssohn zum Entstehungszeitpunkt beschäftigte.