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Ärzte ohne Grenzen in Hamburg

Von Novelle Dienstag 09.06.2026, 12:34

Textauszug aus der "Hamburger Morgenpost" v. 9.6.26:

"Wenn Sie oder ich krank sind, dann gehen wir wenn's nötig ist zum Hausarzt. Und das Schlimmste, was uns passieren kann, ist, dass wir lange im Wartezimmer sitzen. Oder genervt sind, weil wir nicht sofort einen Facharzttermin bekommen. Aber immerhin: wir können zum Arzt gehen.

Doch es gibt Menschen, die können das nicht – weil sie nicht krankenversichert sind. Obdachlose, Geflüchtete, die sich nicht legal in Hamburg aufhalten, aber auch ehemals Selbstständige, die ihre private Krankenversicherung nicht mehr bezahlen können. Für sie alle wird der Kontakt zu einem Arzt oder Ärztin zu einer riesigen Herausforderung.

Es gibt in Deutschland einige wenige sogenannte Praxen ohne Grenzen, die Menschen mit medizinischen Problemen behandeln, ohne nach der Versichertenkarte zu fragen. Eine europaweit beachtete Poliklinik gibt es in Hamburg-Eidelstedt. Hier helfen mehr als 50 Ärzte sowie 30 Medizinisch-technische Assistenten – ehrenamtlich. Was für ein großartiges Engagement, das unser aller Wertschätzung verdient.

Doch der Senat hat wichtige Gelder gestrichen, ohne die die Gesundheitsversorgung in der bisherigen Form nicht mehr gewährleistet werden kann. "

Der Senat entscheidet, wo er sparen will oder wo nicht.
Deswegen: Bürgerinnen und Bürger bitte aufpassen!

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