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Pellwormer Familien verklagen die Bundesregierung.

Von Novelle Donnerstag 06.06.2019, 18:34

Zur Zeit ist der Klimawandel in aller Munde. 

Die nordfriesische Insel Pellworm ist nicht mit den Inseln Sylt oder Amrun zu vergleichen. Pellworm ist eine Urlaubsidylle für Kenner. 
Immer mehr Einheimische verlassen Pellworm, weil hier nichts los ist. Landwirtschaft besteht und wird gepflegt. 
Drei Familien (Biobauern) verklagen zusammen mit der Organisation Greenpeace die Bundesregierung, weil sie ihre Grundrechte verletzt sehen. (Recht auf Schutz von Leben und Gesundheit, Berufsfreiheit, Recht auf Eigentum)
Die zugesagten Klimaziele werden nicht erreicht.
Der Hof der Kläger liegt rund einen Meter unter dem Meeresspiegel. Gegen Überflutung ist die Insel durch einen 8 m hohen und 25 km langen Deich geschützt. Von einer Erhöhung des Deiches ist immer wieder die Rede.
Steigt der Meeresspiegel eines Tages durch den Klimawandel an, könnte das Wasser über den Deich treten und alles auf der Insel läuft voll. 
Der Weltklimarat sagt voraus, dass der Meeresspiegel Ende des Jahrhunderts bis zu 77 cm höher liegen dürfte, als Ende des vorherigen Jahrhunderts. 

Eine Möglichkeit wäre noch, dass die gesamten Inselbewohner klagen.

Das Verwaltungsgericht wird entscheiden, ob die Klage zulässig ist. 


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