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Stolperfallen in Hamburg

Von Novelle Mittwoch 11.12.2019, 06:26

Seit Jahren bereits entwickeln sich Hamburgs Gehwege immer mehr zu Stolperfallen.

Wer kann von den Mitgliedern mit Erfahrungen dazu beitragen?

"Fakt
ist, dass viele Gehwege in
den vergangenen Jahren in
einen immer katastrophaleren
Zustand geraten sind,
was in den meisten Fällen an
Baumwurzeln liegt, die an die
Oberfläche hinauswachsen und
die Betonplatten in Bewegung
bringen. Fußgängern und Radfahrern,
aber auch Senioren mit
Rollatoren und Menschen, die
auf einen Rollstuhl angewiesen
sind, machen querliegende
Gehwegplatten überall in der
Stadt zu schaffen. Schnell wird
der einst gemütliche Gehweg
wird zur Unfallgefahr. Die Kanten
der schweren Platten entwickeln
sich dann zu gefährlichen
Stolperfallen und immer wieder
sind Fußgänger genau an diesen
Ecken gestolpert und gestürzt.
Meist sind es Anwohner, die
Stolperfallen melden und
teilweise sogar Schadensersatzforderungen
stellen. An
vielen der betroffenen Streckenabschnitte
stehen Bäume,
die vor gut 50 Jahren
gepflanzt wurden und relativ
flache Wurzeln aufweisen,
die heute an die Oberfläche
treten. Geld steht dem Bezirk
für die Sanierungen zwar
zur Verfügung, aufgrund
von Personalmangel, lassen
sich aber nur einige der Fälle
sofort beheben. „Ab drei
Zentimetern Überstand ist
allerdings sofortiger Handlungsbedarf“,
bestätigte Marcus
Dühnen, Revierleiter der
Wegewarte."

Laut Auswertungen des Senats leben Menschen, die zu Fuß unterwegs sind, zunehmend gefährlich. Mehr Unfälle auf Gehwege werden verzeichnet. Der LSB = Landes-Seniorenbeirat Hamburg mahnt an, neben den aktuell verfolgten Konzepten zur Mobilität z.B. per Rad auch eine Strategie zum Fußverkehr zu entwickeln. Für die Beschaffenheit der Gehwegflächen sind Qualitätsvorgaben zu entwickeln und Ansätze zu Verbesserungen in einzelnen Bezirken für die ganze Stadt zu bündeln. Die zügige Beseitigung von Stolperfallen und eine optimierte Beleuchtung sind dringend erforderlich - das dient allen und insbesondere älteren und mobilitätseingeschränkten Mitbürgerinnen und Mitbügern. Näheres in der Presse-Information des LSB."

Quellen: "Hamburger Wochenblatt für Barmbek und Ohlsdorf" v. 2018
und Pressemitteilung des LSB v. 11/19




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