Neu hier? Lies hier über unser Motto gemeinsam statt einsam.
Mitglied werden einloggen




Passwort vergessen?

5 5

Wo die Mühle steht

Von Feierabend-Mitglied vorgestern, 07:14

Zum täglichen Leben braucht der Mensch sein Brot,
und hier auf dem Lande spürt kaum jemand Not.
Das Korn wiegt sich leise im sommernden Wind,
und alles beginnt dort, wo die Felder sind.

Ein Vogel zieht Kreise im weiten Blau,
schießt dann zur Erde – er kennt sie genau.
Der Wind spielt leise mit Halmen und Blatt –
alles folgt dem Lauf, den die Natur in sich hat.

Und oben am Hügel steht die Mühle in Pracht,
dort steht sie seit Jahren, wo der Wind sie entfacht.
Die Flügel sie drehen, mal langsam, mal sacht –
und mahlen das Korn, bis Mehl wird gemacht.

Schwer schleppt der Müller tagein und tagaus
Kornsäcke zur Mühle, Mehlsäcke heraus.
Mehl wird gemahlen, ob grob oder fein –
ganz wie’s gebraucht wird, so soll es sein.

Im Keller die Mäuschen, sie halten ein Schmaus,
sie sammeln das Korn, und der Hunger bleibt aus.
Des Müllers Katze jagt auch Vögel im Garten –
auf sie die Mäuse im Keller nicht warten.

So geht’s an der Mühle, Tag für Tag und Jahr um Jahr.
So dreht sich das Leben und alles bleibt, wie’s immer war.

Du möchtest die Antworten lesen und mitdiskutieren? Tritt erst der Gruppe bei. Gruppe beitreten

Mitglieder > Mitgliedergruppen > Gedichte schreiben > Forum > Wo die Mühle steht