Meeresrauschen
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Feierabend-Mitglied
Samstag 31.08.2019, 18:02 – geändert Dienstag 13.07.2021, 09:08
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Da sitze ich nun, in dem hügeligen Land,
und habe Heimweh, nach dem Meeresstrand,
nach der Heide und dem flachen Land,
in dem ich einst Spuren, meiner Ahnen, fand.
Es fehlt mir der Wind, das Meer und der Sand.
Fühl' mich leer und irgendwie ausgebrannt.
Dann halte ich mir eine Muschel vor
und höre das Rauschen an meinem Ohr.
So oft fehlt mir dieser Meeresklang,
und höre ich des Windes Abgesang,
im Wald, wenn die Bäume rauschen,
begeistert ich diesem Liede lausche.
Wenn die Orgel in der Kirche erklingt,
sitz auf der Bank und höre zu, beschwingt,
denn Meer und Wald rauschen an mein Ohr,
von Orgeltönen erzeugt, durch den Kirchenchor.
Ja dann, verzieht sich der dumpfe Schmerz,
und mir fällt eine schwerer Stein vom Herz.
Erleichtert kann ich heimwärts ziehen
und schließe auf Zeit, mit dem Heimweh Frieden.
© Monika Koch