LEBENSLIEDER
Von
egalis
21.11.2021, 09:08
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egalis
21.11.2021, 09:08
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Vielfältige Musik begleitet mein Leben
und ich erinnerte mich eben,
welche Klänge das in den Jahren
seit meiner frühesten Jugend waren.
Großeltern und Eltern haben manchen Tanz gemacht
nach der Weise: „Der Mond hält seine Wacht.“
Mein erster Schwarm war Peter Kraus,
sein: „Sugar Baby“ klang durchs Haus.
Bei „Sail along silvery moon“ war ich verliebt,
wie es das nur mit Siebzehn gibt.
Später schaute ich den „Weißen Wolken“ nach,
wenn ich am Deich auf Borkum lag.
Klimperte das Lied vom „Soldaten am Wolgastrand“
auf dem Klavier, das dort im Kuhstall stand.
Erinnere mich gern dann ebenso
an den „Postillon von Lonyumeau.“
Als ich fortzog aus dem Ruhrpottstädtchen,
sang mir ein Kollege:
„Lebe wohl, mein flandrisch Mädchen“,
womit er mich ins Herze traf.
Ich war verlobt und darum brav.
Hab ihn nur als Freund gedacht;
merkte nicht, dass er sich Hoffnung macht…
In Ostfriesland zog ich Klassisch vor,
hatte für plattdeutsche Lieder offenes Ohr.
Dann zog mir leise durchs Gemüt
von René Kollo gesungen: „Das Lied“.
Später trug ich mit einem Musical-Chor
muntere Weisen aus Musicals vor.
Mich überlaufen wohlige Schübe
bei: „Ich bete an die Macht der Liebe“
und so mancher Männerchor
singt mir von Meer und Fernweh vor.
Musik aus Oper und Operette
ich am liebsten täglich hätte
Höre gerne Instrumental-Musik
und singe seit Jahren manches Stück
verschiedener Art im Singkreis mit.
So gibt es noch manchen schönen Hit
Den ich gern höre in meinem Leben.
Hierbei belasse ich es mal eben.
Die Liste würde lang und länger,
mit Liedern der Sängerinnen und Sänger…
©Elke Bontjer-Dobertin