ES WAR EINMAL ----- HANNOVER
Von
egalis
Samstag 09.04.2022, 13:10
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egalis
Samstag 09.04.2022, 13:10
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Wenn ich an Hannover denke, seh ich das Rathaus vor mir stehn.
Würde gern meine Schritte lenken und geraden Wegs nach Hause gehn.
Schon lange bin ich in der Fremde, doch keine Stadt mir Heimat war.
Wenn ich an meine Kindheit denke, wünschte ich, ich wäre da.
Geh im Geiste durch die Straßen der Stadt, die ich so gerne hab.
Stehe am Bahnhof und am Kröpke, gehe am Maschsee auf und ab.
Die Gooseriede und das Steintor sind mir beide noch bekannt.
Auch daran muss ich dort stets denken, wo ich jetzt mein Zuhause fand.
Der Bahnhofsvorplatz mit dem Standbild Herzog Ernst-August auf dem Pferd.
„Unterm Schwanz“, ein alter Treffpunkt, der sich heute noch bewährt.
Die Säule am Waterloo-Platz, das Sachsenross auf seinem Stein,
Eilenriede, Wasserkunst, der Duvebrunnen, all das nennst du dein.
Der Pferde-, der Beginenturm, ein Stück vom Wall ist noch zu sehn,
Marktkirche und Welfenhaus. Stadthalle: Käseglocke sieht ähnlich aus.
Die Altstadt mit den Fachwerkhäusern, die Tiere in dem schönen Zoo,
wenn ich dann auch hieran denke, werde ich sehnsuchtsvoll froh.
Der Berggarten - von Herrschern der Stadt einst kunstvoll angelegt,
prunkvoll der Herrenhäuser Garten, heute von der Stadt gepflegt.
Berühmt bist du als Stadt der Messe. Als Stadt im Grünen bist du bekannt.
Die Hauptstadt von Niedersachsen wirst geographisch du genannt.
In und vor deinen Mauern gäb es noch viel, das sich zu beschreiben lohnt.
Da wünsch ich mir als nächstes Ziel den Ort, wo die Verwandtschaft wohnt.
Hannover, meiner Familie Sitz, keine andere Stadt noch schöner ist.
Das kann allein nur daran liegen, weil du meine Heimat bist!
©Elke Bontjer-Dobertin/1963
Aquarellstiftzeichnung: Am Benther Berg