Die erste Liebe
Von
Luiserl
Samstag 20.06.2020, 17:37 – geändert Samstag 20.06.2020, 17:38
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Bild: [img]up.picr.de /38828622tp.jpg[/img]
Die erste Liebe
Er legt ihr scheu sein Herz zu Füßen;
der ersten jungen Knabenliebe.
Es plagen ihn ganz zarte Triebe;
das Jungenherz will sie lieb grüßen.
So ganz verlegen scheint die liebe
und so Kleine nicht zu wissen –
ob das Bürschlein sie will küssen.
Solls sie’s wagen ihm zuliebe?
Das Bübchen schaut ganz bang von oben;
ob sie ergreift mit ihren Händchen
nun das Herzchen an dem Bändchen.
Es wär‘ bei ihr gut aufgehoben.
Und Friedrich Schiller spricht im Liede von der Glocke:
„O zarte Sehnsucht, süßes Hoffen,
Der ersten Liebe goldne Zeit!
Das Auge sieht den Himmel offen,
Es schwelgt das Herz in Seligkeit.
O daß sie ewig grünen bliebe,
Die schöne Zeit der ersten Liebe“
© Luzie-R.
Aus Kinderliebe wurde oft,
das, was ein Bürschlein sich erhofft.