Neu hier? Lies hier über unser Motto gemeinsam statt einsam.
Mitglied werden einloggen




Passwort vergessen?

13 9

Die Blätter fallen

Von Luiserl Samstag 25.09.2021, 21:47 – geändert Samstag 25.09.2021, 21:49

Bild: upload.wikimedia.org/ ... /1280px-Van_Gogh_-_Les_Alyscamps%2C_Allee_in_Arles.jpeg

D ie Blätter fallen, fallen wie von weit -
i m Winde tanzen sie den wilden Reigen.
e in Wirbeln ist es in des Herbstes Zeit.
B unt fallen sie herunter und sie steigen;
l eicht im Tanze sie sich drehn und wenden
ä ndern ihren Rhythmus nach Belieben -
t ummeln sich wie wild, es will nicht enden.
t reibens bunt beim Auseinanderstieben.
e inmal sind auch sie des Tanzes müde,
r uhen aus an ihrem alten Stamme-
f olglich wird dies nun zur Plattitüde:
a usgepustet ist des Lebens Flamme.
l ustig lebte es sich an den Zweigen.
l eider ist die Lebenszeit dahin;
e ine kleine Zeit, sie war zu eigen
n icht zurückzuholen der Beginn.
f ügsam folgen sie dem Weltengang
a lles ist vergänglich auf der Erden.
l eben gibt es nur ein Leben lang,
l eider wird nichts besser durch Beschwerden.
e ilen muss man nicht,es kommt, wies kommt.
n iemand wird vergessen, das ist Fakt.
w agemutig ist nicht, was uns frommt,
i st zu schließen sinnvoll einen Pakt?
e ine Hand ist, die uns stetig hält;
v erlässlich, sicher ohne all Bedenken,
o b er, in dessen sichre Hand man fällt
n och weiter unsre Schicksale wird lenken...
w unsch, gar wissen, das ist ungewiss -
e inmal werdens sicher wir erfahren
i n unsrem Denken gibt es manchen Riss
t rotz allem überheblichen Gebaren.

© Luzie-Rudde

Du möchtest die Antworten lesen und mitdiskutieren? Tritt erst der Gruppe bei. Gruppe beitreten

Mitglieder > Mitgliedergruppen > Gedichte schreiben > Forum > Die Blätter fallen