GESCHLECHTSSPEZIFISCH von elbondo (das bin ich)
Von
egalis
23.08.2020, 20:31
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Von
egalis
23.08.2020, 20:31
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Bei dem Verfassen eines Inhaltsverzeichnisses bin ich auf dies hier gestoßen. Hab überlegt, ob ich so mutig sein soll. Aber schließlich war es meine "Stadtfrau" Julie Schrader, der Welfische Schwan (1881-1939) auch.
Also:
Ich wollte schon immer mal erfahren,
was einem Mann in reifen Jahren
so durch seine Hirnwindungen geht.
Das ist ja sicher nicht alles,
was irgendwo geschrieben steht?
Denn im Falle eines Falles
könnten sie noch mehr berichten
oder huldigen in Gedichten,
was zwar auch schon andere Dichter taten,
die diese gewisse Blickrichtung hatten.
Garantiert denkt ein Mann allezeit
hauptsächlich an die Weiblichkeit.
Beschreibt geradezu in höchsten Tönen
gewisse Rundungen bei den Schönen
und was diese noch vorzuweisen haben,
zum Beispiel an "besonderen Gaben".
Wobei ich gerade überlege,
wieso Frauen so wenig rege
in der Beschreibung von Männerreizen sind.
Da steht bei mir ein Buch im Spind,
in dem der "Welfische Schwan"
sich schon vor Zeiten nahm der Männer an.
Sie tat es offen und ohne Scheu.
Ich fürchte, ich bin nicht so frei.
Schrübe ich was vom knackigen Männerarsch -
wäre mir das denn doch zu barsch.
Ich gebs ja zu: So einen sähe ich gerne
auch in der Nähe und nicht zu ferne.
Nur müsste der von meinem Liebsten sein.
Und da fiele noch mehr mir ein,
was ich gerne sähe und fühlte
und daran verzückt mein Mütchen kühlte.
Doch das gehört in den intimen Bereich,
und dahin verziehe ich mich jetzt gleich...