Die Fremden
Von
Fiddigeigei
Samstag 13.04.2024, 10:49
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Fiddigeigei
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Eine Geschichte unserer Zeit von überall nach überall.
Bei uns im Garten an einem sonnigen Ort,
leben ein Olivenbaum und ein Rosmarinstrauch
eng beisammen und fest ineinander verschlungen.
Setzt man sich still und achtsam in ihre Nähe
hört man sie miteinander flüstern und raunen
Sie erzählen sich, wie sie noch in Spaniens kargem Boden
bei Trockenheit und Hitze standen
und jeden Tropfen Regen gierig über ihre
Wurzeln, die tief in die Erde drangen,
damit nur ein bisschen Feuchtigkeit
an Blüten und Früchte weiter gelangen.
Aber es war ihre Heimat, so wie sie nun einmal war,
dort wo ihre Mütter den Samen legten,
aus dem sie geboren wurden und aufwuchsen.
Nun müssen sie in fremder Erde leben, Kälte und Frost ertragen.
In solchen Tagen rücken sie zusammen und trösten sich.
Schauen hinauf zum Leuchten der Sternen die überall zu Hause sind.
Eine Geschichte unserer Zeit von überall nach überall,
von morgen gestern und heute.
Das kennen alle die von ihrer Scholle vertrieben wurden,
durch Krieg, Hunger und Elend und mit Heimweh beladen
in fremder Erde leben müssen.
Anmerkung dazu:
„Das Land, das die Fremden nicht beschützt, geht bald unter.“
Johann Wolfgang von Goethe
Den Satz von Goethe würde ich gerne einigen Deutschen Volksgenossen ins Parteibuch schreiben, die von Remigration faseln!