Der Lauf der Dinge
Von
tarena
03.02.2019, 16:53
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Von
tarena
03.02.2019, 16:53
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Alle zieht es in die Städte,
wo es voll und enger wird.
Auch das Landvolk es gern täte,
wenn dort fortzieht der letzte Wirt.
So entstehen bald Hausruinen
weil die Läden alle zu.
Keiner will mehr Menschen dienen.
Weit und breit nicht eine Kuh.
Bald dort blühen nur Konzerne,
Agrarfabriken, Massenzucht.
Es bleiben dort nur Mond und Sterne.
Alle brechen auf zur Flucht.
Manchmal bleibt ein Ferienziel,
ein Landhaus mit paar Bäumen drum,
Pferd und Esel zum Reiterspiel.
So verkehrt die Welt sich um.
Und man hört aus alten Zeiten,
wie die Welt noch einfach war,
wie die alte Zeit verschwindet
und man noch bezahlte bar.
Man wird beherrscht von Algorithmen.
Unüberschaubar, kompliziert
muss man dem Neuen sich jetzt widmen
das uns heute voll regiert.
Wer sich verweigert, der bleibt stehen,
er stur und starr festhält am Alten.
Der Zug der Zeit wird ihn übersehen.
Der Lauf der Dinge? Nicht aufzuhalten.