Auf ewig verloren
Von
Feierabend-Mitglied
13.01.2019, 07:56 – geändert 13.01.2019, 08:17
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13.01.2019, 07:56 – geändert 13.01.2019, 08:17
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Ganze Sätze fliegen wirbelnd mir zu,
auch in der Nacht geben sie keine Ruh'.
Wenn ich nicht aufstehe und schreibe sie nieder,
verwehen sie, wie Staub von Blütengefieder. -
Ein Gedicht fiel mir ein, es reimte sich gut,
war nur im Schlafe. Aufstehen? Dazu fehlte der Mut.
Bis morgens in der Früh waren die Verse vergessen.
„Wie kann das sein?“ - Ich bin wie besessen.
Gedanken blitzen auf und verfallen wieder,
nichts geht – keine Zeile schreibe ich nieder!
Mir ist zum Heulen, weil die Gedanken zerstieben,
ich sitze am Schreibtisch, bin nervlich zerrieben.
Meine Stirn, sie glüht - leer ist der Kopf gefegt,
es kommt nichts zusammen, weil nichts mehr geht...
Das Gedicht war so rhythmisch und harmonisch gereimt.
Nun ist es verloren und mit dem Nirwana vereint!
©diekleinebenzmann