Achim von ArnimOsternVom Erdenstaub zu reinen, blauen LüftenDringt weit der Blick in ersten Frühlingstagen,Und höher steigt der mächt'ge Sonnenwagen,Die Erde sehnt nach Blättern sich und Düften,Und heilige Geschichten uns dann sagenWas sich geahnet in des Herzens Klüften.Er ist erstanden aus den Todesgrüften,Und wie vergebens war der Menschen Zagen,Ja so ersteht die Welt der HimmelsgabenMit jedem Jahre neu, die Knospen brechen,Und nichts ist unsrer Liebe zu erhaben,Sie giebt uns alles in den Wonnebächen,Die nach dem Eisgang Flur und Aug' durchgraben,Das Unsichtbarste will zum Lichte sprechen.F R O H E O S T E R Nwünscht Peter (ReRe)
Achim von ArnimOsternVom Erdenstaub zu reinen, blauen LüftenDringt weit der Blick in ersten Frühlingstagen,Und höher steigt der mächt'ge Sonnenwagen,Die Erde sehnt nach Blättern sich und Düften,Und heilige Geschichten uns dann sagenWas sich geahnet in des Herzens Klüften.Er ist erstanden aus den Todesgrüften,Und wie vergebens war der Menschen Zagen,Ja so ersteht die Welt der HimmelsgabenMit jedem Jahre neu, die Knospen brechen,Und nichts ist unsrer Liebe zu erhaben,Sie giebt uns alles in den Wonnebächen,Die nach dem Eisgang Flur und Aug' durchgraben,Das Unsichtbarste will zum Lichte sprechen.F R O H E O S T E R Nwünscht Peter (ReRe)