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Was kommt danach?

Von Feierabend-Mitglied Montag 23.08.2021, 13:15 – geändert Montag 23.08.2021, 13:39

Es würde mich schon interessieren, wie Ihr mit Euren Fotos nach dem Aufnehmen umgeht.
Egal, ob es ein Foto, oder mehrere sind.
Vielleicht könnten wir dann daraus, auch mal eine Checkliste erstellen.
Mir geht es jedenfalls oft, so, dass ich, nachdem ich die Fotos irgendwo eingestellt habe, plötzlich wieder feststelle, dass ich irgendeinen Schritt(Verkleinern, Schärfen, Copyrightvermerk, oder was auch immer) vergessen habe und dann evtl. wieder von vorne anfangen muss.

Dann beschreibe ich mal, was ich in der Regel so mache und auch womit.

1 Es wird auf meinem Speicherplatz(ist im Moment ein NAS-Server) ein Unterverzeichnis angelegt. und zwar unter dem Jahr.
Das Verzeichnis beginnt mit JJ-MM-TT_Fotoereignis. Beispiel für den Besuch am letzten Samstag ist dann auf dem Server:
Fotos => 2021 => 2021-08-21_Henrichshütte
Darunter folgen parallel zwei weitere Verzeichnissse "JPG" und "RAW".
Natürlich nur, wenn ich auch RAW gemacht habe(meistens mache ich sie automatische mit).

Nun lege ich zwei weitere Verzeichnisse an. "Ausgesucht", "Komprimiert". Warum kommt später.

Als nächstes markiere ich alle jpg in dem Verzeichnis "JPG", gehe auf Eigenschaften im Dateiexplorer und verschlagworte in der Zeile "Markierungen". Beispiel "Henrichshütte; 2021".
Nun kann ich die Bilder, losgelöst von den Dateinamen, jederzeit suchen und finden.

Nun sichte ich die Bilder und verschiebe, je nach Qualität, entweder das RAW oder das JPG in den Ordner "Ausgesucht". Meistens, besonders bei hellem Wetter, wird es das JPG.

Nun kommt die Bearbeitung der Bilder, entweder die Entwicklung der RAWs, oder der JPGs.

Was bearbeite ich?

1 Zuerst die Geometrie der Bilder,
also stürzende Linien, horizontale Begradigung, oder andere räumliche Korrekturen.

2 dann das "Aussehen",
außer Helligkeit und Kontrast, an diese Regler gehe ich nie!
aber: Schatten, Lichter, Dynamik, Sättigung, Klarheit usw.
und evtl. noch eine kleine S-Kurve in die Gradationskurve "biegen", zwecks Verstärkung des Kontrastes.

Nun kommt das "Schweizer Messer" IrfanView zum Aufruf.

Die Bilder werden in das Batchmodul geladen und das verändert in einem Rutsch die Größe(längste Seite auf ca. 2300px), Schärfung auf 10, mein Copyrigt (c)RS und ggfs. noch andere Werte.

Ebenfalls wird mit diesen Änderungen die Datei kopiert und umbenannt. Ich behalte am Anfang den Originalnamen und füge noch eine lfd. Nummer hinzu, gedfolgt von einem "kl". Diese Dateien werden dann in das vorher angelegte Verzeichnis "Komprimiert" automatisch gespeichert.

Dann kann ich sie auf meine homepage hochladen.

Ich würde mich über Kommentare, Verbesserungen, Fragen freuen und bin auf Euere "workflows" gespannt.

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