... viele von uns -zumindest ähnlich- erlebt haben.
Die Autorin "Galen" hat mir erlaubt, diese hier einzustellen. Ich hab` sie zufälligerweise unter "Kurzgeschichten" gefunden und fand sie so gut geschrieben, dass ich "Mr. Right" die Chance geben wollte, ein wenig bekannter zu werden!
Heute traf ich meine Freundin Evi, ein bisschen blass um die Nase, saß sie mir gegenüber an dem kleinen Ecktisch im Cafe "Plüsch."
Nachdem uns der "Latte" serviert wurde, erfuhr ich ihre Geschichte " von ihrem letzten Abenteuer Mann."
Evi hatte eine Annonce geschaltet im Stadtanzeiger, sie wollte nach längerem Singledasein endlich "Mr. Right" kennenlernen.
"Frau um die 50 möchte emanzipierten Mann mit Humor und Charakter begegnen."
Diese Anzeige brachte ihr drei interessierte Antworten, von denen sie gleich zwei bei Seite legte. Die übrig gebliebene jedoch gefiel ihr. Sie las: gebildeter, vermögender, vorzeigbarer, toleranter Mann, möchte sie, ja er könne es kaum erwarten, treffen.
Evi telefonierte mit ihm war entzückt und zugleich begeistert vom erotischen Akzent seiner Stimme.
Und schon ein wenig vorverliebt, stimmte sie einem Rendevouz zu. Plant den Frisörbesuch, sowie die Kleiderwahl, bestimmte Örtlichkeit und Uhrzeit, den Tag jedoch nannte Er.
Enttäuscht schilderte sie mir das Erlebnis, welches sie mit diesem ganz in schwarz gekleideten Mann erlebte, der es nicht für nötig hielt, während ihres gesamten Gesprächs seine Augen von der dunkel beglasten Brille zu befreien.
Geradezu Angst bekam sie beim Anblick seiner langen dünnen Arme, sie erinnerten an einen "Weberknecht"
Doch Evi versuchte es erneut einen Mann zu finden, der ihren Kriterien entsprach.
Diesmal machte sie es umgekehrt. Sie fischte sich einige Annoncen aus der Zeitung und las " junger Mann tolerant, verschmust, mit Tagesfreizeit, möchte sie verwöhnen, Diskretion selbstverständlich. Übermütig schrieb Evi einen fast pubertären Brief den sie, wie sie mir versicherte, noch am gleichen Tage absandte.
Postwendend kam eine Antwort und sie entschloss sich nach einem längerem Telefonat mit Hubert, (so sein Name) diesen spontan einzuladen.
Und was sie zu sehen bekam gefiel ihr, ein sehr junger Mann, klein von Statur, (Evi mag kleine Männer). Sie bat ihn auf der Couch, Platz zu nehmen, welche ein verblasstes Blumenmuster schmückte und den Charme einer gemütlichen Bürgerlichkeit ausstrahlte.
Sein Blick, diese tiefe Stimme, verursachte in ihr eine ungeheure Spannung, Hubert nippte an dem Glas, in welchem gekühlter Prosecco perlte, schaute Evi an und fragte, ob sie bestimmte Praktiken beim Sex bevorzöge, und Erfahrung hätte mit "Cunnilingus"?
Eva wurde es ein wenig schwindelig, sie dachte sicherheitshalber an die Kondome drüben in der Nachttischschublade, denn man hört so viel von diversen Geschlechtskrankheiten doch bat ihn, schließlich es sich bequem zu machen.
Hubert nestelte an seinem Gürtel, zog umständlich das Jacket aus, wie jung er ist, beobachtete sie aus den Augenwinkeln, diese muskulösen Arme, Evi bat darum in das angrenzende Zimmer zu wechseln.
Dort schlüpfte sie blitzschnell unter die Decke des breiten Bettes, voller Erwartung auf seine Berührungen.
Er nahm sich sofort was er suchte , küsste ihren warmen Mund verlangend, sie spürte seine fordernde Zunge und ihr wurde siedend heiß, ohne Umschweife verfolgte er sein Ziel mit burschikoser Härte. Evi noch ganz benommen von diesem Überfall, lag noch lange danach auf dem Bett in diesem dunklen Raum, als längst schon das vertraute Geräusch der zufallenden Haustüre verklungen.
Sie gab jedoch immer noch nicht auf und bastelte abermals eine Suchanzeige. welche folgendermassen formuliert : " Vitale Frau über fünfzig, möchte einen Mann mit emotionaler Intelligenz plus weiblichen Anteilen, kennenlernen."
Eine Flut Briefe erreichte sie und erschrocken las sie "sehr geehrte Dame, es wäre mir eine große Freude, sie kennenzulernen, besonderen Wert lege ich auf einen gepflegten Körper, und wenn sie liiert sein sollten, so darf auch selbstverständlich ihr Partner an unseren Sexspielen teilnehmen"
Sofort landete dies Schreiben auf dem Stapel "Entsorgung." Dann fiel ihr eine nett, mit Veilchen verzierte Zuschrift in die Hände, "liebe Dame, gerne möchte ich ihre Bekanntschaft machen, doch vorab, muss ich sie in Kenntnis setzen, dass ich mich hin und wieder in Frauenkleidern wohlfühle."
Evi sortierte auch dieses Schreiben mit spitzen Fingern aus.
Schon war sie bereit es endlich aufzugeben, da entdeckte sie fast versteckt ein unscheinbares Kuvert, und las : " Werte Dame, ich 68 Jahre, noch jung denkend, fit, gute Erscheinung, selbstständiger Akademiker, gebunden, möchte sie kennen lernen, über baldige positive Antwort freut sich ihr verehrter Herr K."
Der seriöse Schreibstil gefiel Evi, und noch am selben Tag antwortete sie ihm. Innerhalb einer Woche traf man sich in genau dem Cafe, in dem wir heute saßen.
Und ????? frug ich neugierig, komm, erzähl schon, wie war Er ? Die Größe stimmte, du weißt ja, ich mag kleine Männer,.. ja, ja, ich weiß, hat's endlich gefunkt ?
Von hinten ist er genau mein Typ, und von vorne ?
Von vorne sieht er aus wie ein Frosch !
Halb so schlimm, gab ich zu bedenken, den kannst du dir "schön saufen" dann lachten wir hemmungslos, unsere Heiterkeit machte sich selbstständig, wir ernteten vorwurfsvolle Blicke, tuschelnde Damen, mit notdürftig versteckten unfrisierten Haaren, unter biederen Hutkreationen verstummten neugierig.
Lachtränen kullerten über unsere Wangen, und ich rief inmitten des konsternierten Damenkränzchens " Hey, wer von euch kennt den perfekten Mann? Son‘e Mischung aus Paul Newman , Marcus Schenkenberg, und Bill Gates ! Sollte euch solch ein Exemplar begegnen, bitte unbedingt klonen !
... viele von uns -zumindest ähnlich- erlebt haben.
Die Autorin "Galen" hat mir erlaubt, diese hier einzustellen. Ich hab` sie zufälligerweise unter "Kurzgeschichten" gefunden und fand sie so gut geschrieben, dass ich "Mr. Right" die Chance geben wollte, ein wenig bekannter zu werden!
Heute traf ich meine Freundin Evi, ein bisschen blass um die Nase, saß sie mir gegenüber an dem kleinen Ecktisch im Cafe "Plüsch."
Nachdem uns der "Latte" serviert wurde, erfuhr ich ihre Geschichte " von ihrem letzten Abenteuer Mann."
Evi hatte eine Annonce geschaltet im Stadtanzeiger, sie wollte nach längerem Singledasein endlich "Mr. Right" kennenlernen.
"Frau um die 50 möchte emanzipierten Mann mit Humor und Charakter begegnen."
Diese Anzeige brachte ihr drei interessierte Antworten, von denen sie gleich zwei bei Seite legte. Die übrig gebliebene jedoch gefiel ihr. Sie las: gebildeter, vermögender, vorzeigbarer, toleranter Mann, möchte sie, ja er könne es kaum erwarten, treffen.
Evi telefonierte mit ihm war entzückt und zugleich begeistert vom erotischen Akzent seiner Stimme.
Und schon ein wenig vorverliebt, stimmte sie einem Rendevouz zu. Plant den Frisörbesuch, sowie die Kleiderwahl, bestimmte Örtlichkeit und Uhrzeit, den Tag jedoch nannte Er.
Enttäuscht schilderte sie mir das Erlebnis, welches sie mit diesem ganz in schwarz gekleideten Mann erlebte, der es nicht für nötig hielt, während ihres gesamten Gesprächs seine Augen von der dunkel beglasten Brille zu befreien.
Geradezu Angst bekam sie beim Anblick seiner langen dünnen Arme, sie erinnerten an einen "Weberknecht"
Doch Evi versuchte es erneut einen Mann zu finden, der ihren Kriterien entsprach.
Diesmal machte sie es umgekehrt. Sie fischte sich einige Annoncen aus der Zeitung und las " junger Mann tolerant, verschmust, mit Tagesfreizeit, möchte sie verwöhnen, Diskretion selbstverständlich. Übermütig schrieb Evi einen fast pubertären Brief den sie, wie sie mir versicherte, noch am gleichen Tage absandte.
Postwendend kam eine Antwort und sie entschloss sich nach einem längerem Telefonat mit Hubert, (so sein Name) diesen spontan einzuladen.
Und was sie zu sehen bekam gefiel ihr, ein sehr junger Mann, klein von Statur, (Evi mag kleine Männer). Sie bat ihn auf der Couch, Platz zu nehmen, welche ein verblasstes Blumenmuster schmückte und den Charme einer gemütlichen Bürgerlichkeit ausstrahlte.
Sein Blick, diese tiefe Stimme, verursachte in ihr eine ungeheure Spannung, Hubert nippte an dem Glas, in welchem gekühlter Prosecco perlte, schaute Evi an und fragte, ob sie bestimmte Praktiken beim Sex bevorzöge, und Erfahrung hätte mit "Cunnilingus"?
Eva wurde es ein wenig schwindelig, sie dachte sicherheitshalber an die Kondome drüben in der Nachttischschublade, denn man hört so viel von diversen Geschlechtskrankheiten doch bat ihn, schließlich es sich bequem zu machen.
Hubert nestelte an seinem Gürtel, zog umständlich das Jacket aus, wie jung er ist, beobachtete sie aus den Augenwinkeln, diese muskulösen Arme, Evi bat darum in das angrenzende Zimmer zu wechseln.
Dort schlüpfte sie blitzschnell unter die Decke des breiten Bettes, voller Erwartung auf seine Berührungen.
Er nahm sich sofort was er suchte , küsste ihren warmen Mund verlangend, sie spürte seine fordernde Zunge und ihr wurde siedend heiß, ohne Umschweife verfolgte er sein Ziel mit burschikoser Härte. Evi noch ganz benommen von diesem Überfall, lag noch lange danach auf dem Bett in diesem dunklen Raum, als längst schon das vertraute Geräusch der zufallenden Haustüre verklungen.
Sie gab jedoch immer noch nicht auf und bastelte abermals eine Suchanzeige. welche folgendermassen formuliert : " Vitale Frau über fünfzig, möchte einen Mann mit emotionaler Intelligenz plus weiblichen Anteilen, kennenlernen."
Eine Flut Briefe erreichte sie und erschrocken las sie "sehr geehrte Dame, es wäre mir eine große Freude, sie kennenzulernen, besonderen Wert lege ich auf einen gepflegten Körper, und wenn sie liiert sein sollten, so darf auch selbstverständlich ihr Partner an unseren Sexspielen teilnehmen"
Sofort landete dies Schreiben auf dem Stapel "Entsorgung." Dann fiel ihr eine nett, mit Veilchen verzierte Zuschrift in die Hände, "liebe Dame, gerne möchte ich ihre Bekanntschaft machen, doch vorab, muss ich sie in Kenntnis setzen, dass ich mich hin und wieder in Frauenkleidern wohlfühle."
Evi sortierte auch dieses Schreiben mit spitzen Fingern aus.
Schon war sie bereit es endlich aufzugeben, da entdeckte sie fast versteckt ein unscheinbares Kuvert, und las : " Werte Dame, ich 68 Jahre, noch jung denkend, fit, gute Erscheinung, selbstständiger Akademiker, gebunden, möchte sie kennen lernen, über baldige positive Antwort freut sich ihr verehrter Herr K."
Der seriöse Schreibstil gefiel Evi, und noch am selben Tag antwortete sie ihm. Innerhalb einer Woche traf man sich in genau dem Cafe, in dem wir heute saßen.
Und ????? frug ich neugierig, komm, erzähl schon, wie war Er ? Die Größe stimmte, du weißt ja, ich mag kleine Männer,.. ja, ja, ich weiß, hat's endlich gefunkt ?
Von hinten ist er genau mein Typ, und von vorne ?
Von vorne sieht er aus wie ein Frosch !
Halb so schlimm, gab ich zu bedenken, den kannst du dir "schön saufen" dann lachten wir hemmungslos, unsere Heiterkeit machte sich selbstständig, wir ernteten vorwurfsvolle Blicke, tuschelnde Damen, mit notdürftig versteckten unfrisierten Haaren, unter biederen Hutkreationen verstummten neugierig.
Lachtränen kullerten über unsere Wangen, und ich rief inmitten des konsternierten Damenkränzchens " Hey, wer von euch kennt den perfekten Mann? Son‘e Mischung aus Paul Newman , Marcus Schenkenberg, und Bill Gates ! Sollte euch solch ein Exemplar begegnen, bitte unbedingt klonen !
Autorin Galen