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Zur leidigen Mindestlohndebatte.

Von Feierabend-Mitglied Dienstag 04.07.2023, 19:40

Bei einer Inflation um 10 % eine Erhöhung um 40 Cent zu planen, ist eine massive Kaufkraftkürzung.
Eine Rücknahme der gerade erst durchgeführten Erhöhung!
Was sind die Ärmsten wert?
Wer für diesen Mindestlohnvorschlag ist,
stimmt einer Lohnkürzung für die untersten Einkommensschichten zu!
Es sind vor allem die angestellten „etwas besser Verdiener“, die solchen Vorhaben das Wort reden.
Also überwiegend Bürojobinhaber.
Wenn ihr euch dabei nur nicht
selbst ins Knie schießen würdet!
Die KI erfährt so rasante Fortschritte, dass mir bereits schwindelig ist.
Die im Büro arbeitende BuchhalterIn wird bald nicht mehr gebraucht.
Eine SachbearbeiterIn auch kaum noch.
So wie Kotflügel nicht mehr einzeln gedengelt werden,
sowenig braucht es noch Menschen,
um Rechnungen zuzuordnen,
Akten abzulegen oder Kopien zu erstellen.
Deren Fähigkeiten haben keinen Marktwert mehr,
oder er sinkt rasant
und werden nicht mehr gebraucht.
Die Berufe werden aussterben, wie der Brunnenbauer oder der Schriftsetzer und der Büromaschinen-Fotomechaniker, der Fotolaborant. Usw. Um nur einige zu nennen.

Eine gelernte Bürokraft Ende 30 kann aber nur selten Windkraftanlagen warten, Wärmepumpen montieren bzw. reparieren und auch keine Elektroanlagen planen.
Da hilft nur selten eine Umschulung!
Was also werden sie arbeiten?
Regale auffüllen, reinigen im Haushalt (schwarz) oder Aushilfsarbeiten bei Amazon.
(Haben die nicht gerade von Entlassungen, dank KI gesprochen?)
Sie werden im Mindestlohnbereich landen! Müssen! *
Redet also einer Lohnkürzung für die Ärmsten ruhig das Wort!
Ihr werdet schon bald sehen,
was ihr davon habt!
Auch wenn ihr mir heute noch nicht glaubt.
Es wird euch rechtzeitig einfallen!*





*
(mirganzsicherbin)

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