Faschismus-Experte Jason Stanley aus Synagoge in Frankfurt geworfen: Zum Schweigen gebracht
»Es ist ein beispielloser Eklat und ein neuer Tiefpunkt in der Diskussion über Israel und Antisemitismus in Deutschland: Der Faschismus-Theoretiker Jason Stanley hat am 9. November eine Rede in der Westend-Synagoge in Frankfurt gehalten. Seine Aussagen über Israel und Gaza sowie zum Diskursklima in Deutschland passten offenbar Mitgliedern der jüdischen Gemeinde in Frankfurt nicht, weshalb man ihn während seiner Rede aus der Synagoge hinauswarf.
Auf ihrer Homepage hatte die Gemeinde den Auftritt das Gastredners aus den USA noch so angekündigt: „Der Sohn jüdischer Schoa-Überlebender zählt zu den weltweit einflussreichsten Intellektuellen im Bereich politischer Ideologien, Antisemitismus und Erinnerungskultur.“ Marc Grünbaum, Vorstandsvorsitzender der Jüdischen Gemeinde Frankfurt, betonte da noch: „Als Jüdische Gemeinde ist es uns ein besonderes Anliegen, diese Themen sichtbar zu machen und Stimmen wie die von Stanley Raum zu geben, die sich mit großer Klarheit für Demokratie, Verantwortung und Menschlichkeit einsetzen.“ Was Stanley dann vortrug, war offenbar nicht nach dem Geschmack von Teilen des Publikums..........«
Das ist natürlich etwas, das so nicht geplant war.
Und das in einer Zeit, in der man der AfD und ihren fleißigen Anhängern in allen Parteien vorwirft, sie würden Lügen verbreiten wenn sie behaupten, dass man hier nicht mehr alles sagen dürfe.
Stimmt, hier ist es etwas anders. Er war Gastredner bei einer Veranstaltung der Jüdischen Gemeinde in Frankfurt.
Trotzdem frage ich mich, ob man dort nicht wusste, wen man da eingeladen hat. Vielleicht hätte auch vorher erklärt werden müsse, was er sagen darf und was nicht. Wenn Politiker in ein Studio geladen werden wird ja vorher auch gefragt: Was soll ich fragen und was nicht.
Und wie lauten Überschriften?
Bei der Jüdischen Allgemeine: Niemand hat Jason Stanley von der Bühne gejagt und die Süddeutsche titelt: Jüdische Gemeinde distanziert sich von Redner.
Alles der gewohnte Eiertanz wenn es um Israel geht. Da wird tatsächlich jedes Wort auf die Goldwaage gelegt.
Hat sich die Jüdische Gemeinde in Frankfurt da einen Gefallen getan?
So wird das nie etwas mit der Aussöhnung mit dem Frieden dort und die zarten Pflänzchen im Garten der Deutsch-Jüdischen Aussöhnung werden so zertrampelt.
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Faschismus-Experte Jason Stanley aus Synagoge in Frankfurt geworfen: Zum Schweigen gebracht
»Es ist ein beispielloser Eklat und ein neuer Tiefpunkt in der Diskussion über Israel und Antisemitismus in Deutschland: Der Faschismus-Theoretiker Jason Stanley hat am 9. November eine Rede in der Westend-Synagoge in Frankfurt gehalten. Seine Aussagen über Israel und Gaza sowie zum Diskursklima in Deutschland passten offenbar Mitgliedern der jüdischen Gemeinde in Frankfurt nicht, weshalb man ihn während seiner Rede aus der Synagoge hinauswarf.
Auf ihrer Homepage hatte die Gemeinde den Auftritt das Gastredners aus den USA noch so angekündigt: „Der Sohn jüdischer Schoa-Überlebender zählt zu den weltweit einflussreichsten Intellektuellen im Bereich politischer Ideologien, Antisemitismus und Erinnerungskultur.“ Marc Grünbaum, Vorstandsvorsitzender der Jüdischen Gemeinde Frankfurt, betonte da noch: „Als Jüdische Gemeinde ist es uns ein besonderes Anliegen, diese Themen sichtbar zu machen und Stimmen wie die von Stanley Raum zu geben, die sich mit großer Klarheit für Demokratie, Verantwortung und Menschlichkeit einsetzen.“ Was Stanley dann vortrug, war offenbar nicht nach dem Geschmack von Teilen des Publikums..........«
Das ist natürlich etwas, das so nicht geplant war.
Und das in einer Zeit, in der man der AfD und ihren fleißigen Anhängern in allen Parteien vorwirft, sie würden Lügen verbreiten wenn sie behaupten, dass man hier nicht mehr alles sagen dürfe.
Stimmt, hier ist es etwas anders. Er war Gastredner bei einer Veranstaltung der Jüdischen Gemeinde in Frankfurt.
Trotzdem frage ich mich, ob man dort nicht wusste, wen man da eingeladen hat. Vielleicht hätte auch vorher erklärt werden müsse, was er sagen darf und was nicht. Wenn Politiker in ein Studio geladen werden wird ja vorher auch gefragt: Was soll ich fragen und was nicht.
Und wie lauten Überschriften?
Bei der Jüdischen Allgemeine: Niemand hat Jason Stanley von der Bühne gejagt und die Süddeutsche titelt: Jüdische Gemeinde distanziert sich von Redner.
Alles der gewohnte Eiertanz wenn es um Israel geht. Da wird tatsächlich jedes Wort auf die Goldwaage gelegt.
Hat sich die Jüdische Gemeinde in Frankfurt da einen Gefallen getan?
So wird das nie etwas mit der Aussöhnung mit dem Frieden dort und die zarten Pflänzchen im Garten der Deutsch-Jüdischen Aussöhnung werden so zertrampelt.
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