»So zofft man sich unter Imperialisten. Hat US-Präsident Donald Trump da wirklich gesagt, die NATO-Staaten Europas hätten den USA noch nie beigestanden, und in Afghanistan seien ihre Soldaten, feige wie sie nun mal sind, stets in großem Abstand zur Front geblieben? Da legte prompt eine wirklich ungewöhnliche Koalition von Mark Rutte bis Prinz Harry empört Protest ein: Doch, als Washington nach »9/11« den Bündnisfall ausgerufen habe, eilten ihm die europäischen Verbündeten zu Hilfe. Doch: Sie hatten ebenfalls viele Todesopfer zu beklagen, umgerechnet auf die Bevölkerungsgröße oft mindestens ebenso viele wie die USA. Und eines stimmt ja: Dass der Ballsäle bauende Immobilien- und Kryptomogul den Familien und Freunden der europäischen Toten aus seiner vergoldeten Villa direkt ins Gesicht rotzt, indem er ihre Opfer ignoriert, ist widerwärtig. Beistand einfordern und dann auf ihn spucken, das spricht für sich.
Dennoch – die gesamte Debatte um die getöteten Soldaten aus Europa ist ignorant. Der Krieg, den der Westen in Afghanistan führte, brachte vor allem afghanischen Zivilisten den Tod; Hunderttausende fielen ihm zum Opfer. Westliche Truppen begingen reihenweise Kriegsverbrechen; manche – vor allem US-Militärs und -Agenten – folterten und ermordeten afghanische Gefangene; nächtliche Überfälle auf Dörfer und Gehöfte, bei denen ganze Familien dahingemetzelt wurden, waren Legion. Letzten Endes erwies sich der zwei Jahrzehnte dauernde Afghanistan-Krieg mit all seinen Grausamkeiten gegenüber der Zivilbevölkerung als denkbar mörderischste Methode, die Taliban zurück an die Macht zu bringen. Die afghanischen Opfer aber, die Opfer der unterworfenen Bevölkerung, sind im Zoff unter Imperialisten wie üblich völlig egal. Auch in Europa...............«
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Dieser Trump, der macht es Merz aber auch verdammt schwer, sich in Fragen der Sicherheit für ihn uns gegen die anderen Europäern zu entscheiden.
Erkennt Merz immer noch nicht, wer und was da im Weißen Haus sitzt?
Aber es ist so, nur der kann ihm denn Posten des US-Statthalters in Europa garantieren. Und das könnte Deutschland in Europa sehr einsam machen.
Trump verärgert NATO-Staaten
»So zofft man sich unter Imperialisten. Hat US-Präsident Donald Trump da wirklich gesagt, die NATO-Staaten Europas hätten den USA noch nie beigestanden, und in Afghanistan seien ihre Soldaten, feige wie sie nun mal sind, stets in großem Abstand zur Front geblieben? Da legte prompt eine wirklich ungewöhnliche Koalition von Mark Rutte bis Prinz Harry empört Protest ein: Doch, als Washington nach »9/11« den Bündnisfall ausgerufen habe, eilten ihm die europäischen Verbündeten zu Hilfe. Doch: Sie hatten ebenfalls viele Todesopfer zu beklagen, umgerechnet auf die Bevölkerungsgröße oft mindestens ebenso viele wie die USA. Und eines stimmt ja: Dass der Ballsäle bauende Immobilien- und Kryptomogul den Familien und Freunden der europäischen Toten aus seiner vergoldeten Villa direkt ins Gesicht rotzt, indem er ihre Opfer ignoriert, ist widerwärtig. Beistand einfordern und dann auf ihn spucken, das spricht für sich.
Dennoch – die gesamte Debatte um die getöteten Soldaten aus Europa ist ignorant. Der Krieg, den der Westen in Afghanistan führte, brachte vor allem afghanischen Zivilisten den Tod; Hunderttausende fielen ihm zum Opfer. Westliche Truppen begingen reihenweise Kriegsverbrechen; manche – vor allem US-Militärs und -Agenten – folterten und ermordeten afghanische Gefangene; nächtliche Überfälle auf Dörfer und Gehöfte, bei denen ganze Familien dahingemetzelt wurden, waren Legion. Letzten Endes erwies sich der zwei Jahrzehnte dauernde Afghanistan-Krieg mit all seinen Grausamkeiten gegenüber der Zivilbevölkerung als denkbar mörderischste Methode, die Taliban zurück an die Macht zu bringen. Die afghanischen Opfer aber, die Opfer der unterworfenen Bevölkerung, sind im Zoff unter Imperialisten wie üblich völlig egal. Auch in Europa...............«
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Dieser Trump, der macht es Merz aber auch verdammt schwer, sich in Fragen der Sicherheit für ihn uns gegen die anderen Europäern zu entscheiden.
Erkennt Merz immer noch nicht, wer und was da im Weißen Haus sitzt?
Aber es ist so, nur der kann ihm denn Posten des US-Statthalters in Europa garantieren. Und das könnte Deutschland in Europa sehr einsam machen.