Ich zitiere und schließe mich den Ausführungen an.
Schon wieder eine Zeitenwende. Dieselben Zeitungen, die noch vor kurzem erklärten, dass die Ukraine bis zum Sieg über Russland kämpfen werde, überraschen nun mit neuen Sprachregelungen von der Sorte «Unsichere Entwicklung» und «Pattsituation».
Noch im September schrieb die «Neue Zürcher Zeitung» im Leitartikel «Putin ist nicht unbezwingbar» und Kiew habe «Chancen den Durchbruch in Richtung Meer in diesem Jahr zu schaffen».
Dasselbe Blatt schreibt am 18. November, die Ukrainer müssten sich «mit der Möglichkeit einer Niederlage auseinandersetzen».
Der Westen hat seine Chance vertan» titelt am 29. November der Zürcher «Tagesanzeiger» und zitiert eine US-Historikerin, die «nicht mehr daran glaubt, dass die Ukraine den Krieg gewinnen und die verlorenen Gebiete zurückerobern» könne.
Jetzt ist also plötzlich alles anders, und die fast täglich aufgebotenen Generäle und Strategie-Experten, die wussten «Putin kann diesen Krieg nicht gewinnen» («Tagesanzeiger»), werden über Nacht ausgewechselt.
Nun publizierte Anfang Dezember das IPG-Journal von der Friedrich-Ebert-Stiftung der SPD in prominenter Aufmachung eine Analyse zum Ukraine-Krieg, welche die bisherige Politik über den Haufen wirft.
Unter dem Titel «Wettlauf mit der Zeit» kommt Anatol Lieven, Russland-Forscher am renommierten «Quincy Institute for Responsible Statecraft» in Washington zu dem Schluss: «Die derzeitige Richtung des Krieges führt in die Katastrophe.»
Erstaunliche Sätze. Wer es vor ein paar Monaten gewagt hätte, sie zu schreiben, der wäre in Deutschland als Putin-Troll und Sprachrohr des Kreml diffamiert worden. Inzwischen liest man sie beim Thinktank der deutschen Sozialdemokraten.
Aber wie gesagt: An rasche Zeitenwende muss man sich gewöhnen. Die Zeiten werden offensichtlich in immer schnellerem Takt gewendet.
Ich zitiere und schließe mich den Ausführungen an.
Schon wieder eine Zeitenwende. Dieselben Zeitungen, die noch vor kurzem erklärten, dass die Ukraine bis zum Sieg über Russland kämpfen werde, überraschen nun mit neuen Sprachregelungen von der Sorte «Unsichere Entwicklung» und «Pattsituation».
Noch im September schrieb die «Neue Zürcher Zeitung» im Leitartikel «Putin ist nicht unbezwingbar» und Kiew habe «Chancen den Durchbruch in Richtung Meer in diesem Jahr zu schaffen».
Dasselbe Blatt schreibt am 18. November, die Ukrainer müssten sich «mit der Möglichkeit einer Niederlage auseinandersetzen».
Der Westen hat seine Chance vertan» titelt am 29. November der Zürcher «Tagesanzeiger» und zitiert eine US-Historikerin, die «nicht mehr daran glaubt, dass die Ukraine den Krieg gewinnen und die verlorenen Gebiete zurückerobern» könne.
Jetzt ist also plötzlich alles anders, und die fast täglich aufgebotenen Generäle und Strategie-Experten, die wussten «Putin kann diesen Krieg nicht gewinnen» («Tagesanzeiger»), werden über Nacht ausgewechselt.
Nun publizierte Anfang Dezember das IPG-Journal von der Friedrich-Ebert-Stiftung der SPD in prominenter Aufmachung eine Analyse zum Ukraine-Krieg, welche die bisherige Politik über den Haufen wirft.
Unter dem Titel «Wettlauf mit der Zeit» kommt Anatol Lieven, Russland-Forscher am renommierten «Quincy Institute for Responsible Statecraft» in Washington zu dem Schluss: «Die derzeitige Richtung des Krieges führt in die Katastrophe.»
Erstaunliche Sätze. Wer es vor ein paar Monaten gewagt hätte, sie zu schreiben, der wäre in Deutschland als Putin-Troll und Sprachrohr des Kreml diffamiert worden. Inzwischen liest man sie beim Thinktank der deutschen Sozialdemokraten.
Aber wie gesagt: An rasche Zeitenwende muss man sich gewöhnen. Die Zeiten werden offensichtlich in immer schnellerem Takt gewendet.