Woke-Sittenwächter sorgten kürzlich dafür, dass ein Konzert abgebrochen wurde, weil weisse Musiker Reggae spielten und als Frisur Dreadlocks trugen. Der Vorwurf an sie lautete „kulturelle Aneignung“. Bedeutet: Als Weisse dürften sie das nicht. Ihr Verhalten sei rücksichtslos und rassistisch.
Der Sänger und Kommunalpolitiker Roland Hefter (55, SPD) hatte sich darüber aufgeregt und in einem Posting geschrieben: "Europäische Bands spielen Reggae und Country, arabische Musiker spielen Beethoven und Mozart – und das ist gut so! Ich freu mich über jeden Afrikaner oder Chinesen in Lederhose und Dirndl und jeden Jugendlichen, egal wo er herkommt, wenn er Dreadlocks und Rastalocken trägt, wenn es ihm gefällt."
Der frühere Münchner SPD-Oberbürgermeister, der seinerzeit immerhin bis zu 67 Prozent der Wählerstimmen erhielt, schrieb dazu auf Facebook: „Lieber Roland, herzlichen Dank für deine erfrischenden Worte“. Und weiter: „Ohne ,kulturelle Aneignung‘ gäbe es keinen Jazz in Europa. Davon haben in meiner Jugend alte Nazis geträumt. Und nur die Spießer von der ,Sauberen Leinwand‘ waren so sittenstreng und verbotsfreudig wie heute die Sittenwächter der woke Generation. Immerhin durfte man damals aber noch unbeanstandet aussprechen, dass es überhaupt Männer und Frauen gibt ...“
Woke-Sittenwächter sorgten kürzlich dafür, dass ein Konzert abgebrochen wurde, weil weisse Musiker Reggae spielten und als Frisur Dreadlocks trugen. Der Vorwurf an sie lautete „kulturelle Aneignung“. Bedeutet: Als Weisse dürften sie das nicht. Ihr Verhalten sei rücksichtslos und rassistisch.
Der Sänger und Kommunalpolitiker Roland Hefter (55, SPD) hatte sich darüber aufgeregt und in einem Posting geschrieben: "Europäische Bands spielen Reggae und Country, arabische Musiker spielen Beethoven und Mozart – und das ist gut so! Ich freu mich über jeden Afrikaner oder Chinesen in Lederhose und Dirndl und jeden Jugendlichen, egal wo er herkommt, wenn er Dreadlocks und Rastalocken trägt, wenn es ihm gefällt."
Der frühere Münchner SPD-Oberbürgermeister, der seinerzeit immerhin bis zu 67 Prozent der Wählerstimmen erhielt, schrieb dazu auf Facebook: „Lieber Roland, herzlichen Dank für deine erfrischenden Worte“. Und weiter: „Ohne ,kulturelle Aneignung‘ gäbe es keinen Jazz in Europa. Davon haben in meiner Jugend alte Nazis geträumt. Und nur die Spießer von der ,Sauberen Leinwand‘ waren so sittenstreng und verbotsfreudig wie heute die Sittenwächter der woke Generation. Immerhin durfte man damals aber noch unbeanstandet aussprechen, dass es überhaupt Männer und Frauen gibt ...“